Ein Zeichen der Mitgliedschaft im Europäischen Gartennetzwerk

Von: Anna Petra Thomas
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Gärtnermeister Volker Rütten montierte das Hinweisschuld an den Mammutbaum im Küstersgarten. Foto: Anna Petra Thomas
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Das Schild des Gartennetzwerks überreichten Roswitha Arnold (3.v.l.) und Jens Spanjer (3.v.r.) Bürgermeister Manfred Winkens zur Montage im Küstersgarten. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. „Am Fuße des Bergfriedes aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts entstand historisch ein Grüngürtel mit einer besonderen topografischen Struktur als Stadtpark, der sich auf dem ehemaligen mittelalterlichen Burggraben über den sogenannten Gondelweiher bis in das naturnahe Judenbruch erstreckt.“

So beschreibt das Europäische Gartennetzwerk auf seiner Internetseite den „Gartenpark Wassenberg“, einen von rund 150 Parks in Europa, die dem Netzwerk angehören. Als eine von drei Kommunen ist Wassenberg jetzt offiziell in diese Stiftung aufgenommen worden. Bewerber um die Aufnahme gab es insgesamt 550.

Im Rahmen des durch die öffentliche Hand mitfinanzierten Handlungskonzepts Stadtsanierung Wassenberg sei das Freiraumkonzept unter dem Leitbild „Bestehendes in Wert setzen und Neues entdecken“ in den Jahren 2009 bis 2011 in Wassenberg umgesetzt worden“, heißt es in der Beschreibung des Gartennetzwerks weiter.

„Diesem Leitbild folgend präsentieren sich dem Besucher innerstädtische Park- und Gartenräume mit unterschiedlichem Aufenthalts- und Erlebnisqualitäten. Diese Erlebnisvielfalt spannt einen Bogen von historischen Garten- und Parkelementen mit besonderen Pflanzthemen bis hin zu modernen eingebundenen landschaftsarchitektonischen Strukturen.“

Explizit genannt werden in diesem Rahmen die „effektvollen Lichtinszenierungen, Treppen-, Podest-, Platz- sowie Heckenanlagen.“ Die topographische Zentrumslage des erschlossenen Bergfrieds und des Burgbergparks würden Rundblicke ermöglichen von den Höhenzügen der Eifel, über das Rurtal, dem Maasland, dem zentrumsnahen Gartenpark Wassenberg bis hin zum naturnahen Waldpark „Judenbruch“.

Grund genug für Roswitha Arnold und Jens Spanjer, als Vertreter des Gartennetzwerks persönlich nach Wassenberg zu kommen und Bürgermeister Manfred Winkens ein kleines Schild zu überreichen. Dieses soll die Besucher der Wassenberger Grünanlagen darauf hinweisen, dass die Stadt dem Gartennetzwerk angehört.

Der Bürgermeister überließ es im Rahmen des kleinen Festakts Gärtnermeister Volker Rütten vom Bauhof, das kleine rechteckige Emaille-Schild am Mammutbaum im Küstersgarten zu befestigen. Mit dabei waren auch die Landschaftsarchitekten Marie-Caroline und Joachim Scheller als Gestalter der Anlage.

Roswitha Arnold vom Landschaftsverband Rheinland in Köln erklärte, dass Wassenberg schon als Mitglied im Naturpark Maas, Schwalm, Nette hervorragende Bedingungen für die Aufnahme in die Stiftung gehabt habe.

„Die Bemühungen in Wassenberg um die Aufnahme in das Gartennetzwerk waren beispielhaft. Viele Menschen haben sich sehr engagiert dafür Eingesetzt“, sagte sie. „Ich bin überzeugt, dass Besucher von Wassenberg Anregungen für ihre eigene Stadt mit nach Hause nehmen können.“

Jens Spanjer, der im Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur Schloss Dyck beschäftigt ist, erläuterte die Bedeutung der Stiftung für den Tourismus. „Wir haben viel dafür getan in das Netzwerk aufgenommen zu werden und werden auch weiterhin viel dafür tun, uns diese Mitgliedschaft zu verdienen“, betonte der Bürgermeister. „Wassenberg wird dadurch schließlich auch außerhalb weiterhin bekanntgemacht.“

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