Ein verwunschener Garten beeindruckt

Von: Nicola Gottfroh
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Stefan und Susanne Marx (vorne) haben viel Zeit und Energie in die Gestaltung ihres Gartens investiert. Er ist der schönste Wassenbergs findet die Jury und auch Bürgermeister Manfred Winkens (4.v.r.), Sabrina Martin(2.v.l) und die übrigen Wettbewerbsteilnehmer sind begeistert. Foto: N. Gottfroh

Wassenberg. Es ist amtlich. Den schönsten Garten Wassenbergs haben sich Susanne und Stefan Marx aus Birgelen geschaffen. Im Rahmen einer Aktion zur Entene Florale hat die Stadt Wassenberg ihre Bürger eingeladen, an einem Gartenwettbewerb „Die schönsten Gärten von Wassenberg“ teilzunehmen. Der schönste Garten sollte nicht nur prämiert, sondern auch der Entente-Florale-Jury präsentiert werden.

 „Wir fragen immer, wie man die Stadt verschönern kann – die Teilnehmer des Wettbewerbs haben es gezeigt“, lobte Bürgermeister Manfred Winkens bei der Siegerehrung. Insgesamt haben sich 13 Hobbygärtner und die Schüler der Grundschule Myhl mit ihrem Schulgarten beworben. Letztere haben sich gleich einen Sonderpreis und 100 Euro Preisgeld gesichert.

Bei den verbleibenden 13 Gärten hatte die Jury – bestehend aus Hans-Joachim Scheller von der Planungsgruppe Scheller Niederkrüchten, Karl-Heinz Plum, Besitzer des Pflanzenhofs Plum und Henry Maessen, Investor am Effelder Waldsee – die Qual der Wahl. Bewertet wurde die Pflanzenvielfalt, der Pflegezustand des Gartens, der ökologische Nutzen, Besonderheiten sowie der Gesamteindruck. „Und in allen diesen Kriterien bestach der Garten der Familie Marx“, erklärte Hans-Joachim Scheller am Dienstag bei der Siegerehrung im Gewinnergarten. „Wir haben viele aufwändig gestaltete und zum Teil auch sehr edle Gärten gesehen, aber dieser Garten besticht durch seine Struktur und seine Natürlichkeit“, sagt Scheller.

Auch die übrigen Teilnehmer des Gartenwettbewerbs, die sich zur Siegerehrung bei der Familie Marx eingefunden hatten, mussten neidlos feststellen, dass er „etwas Magisches“ besitzt. „Aus dem zwar langen und schmalen Grundstück hat die Familie einen echten Märchengarten gemacht. In jeder Ecke entdeckt man eine neue Besonderheit“, lobt auch Konkurrentin Regina Esch. Neben gepflegten Beeten findet man im Garten Teiche und Wasserstellen, Sitzecken, ein Stück Nutzgarten. Und auch Tiere, darunter Meerschweinchen und Hühner, finden in dem Garten ein Zuhause.

Rund zehn Jahre hat die Familie gebraucht, um aus dem Garten ein solches Schmuckstück zu machen. Seit 1994 wird er Jahr für Jahr erweitert und Schritt für Schritt verschönert. Und nicht nur auf die Bepflanzung legen Susanne und Stefan Marx viel Wert, auch Metall-Kunst ist in ihrem Garten zu finden.

Wer sich selbst einen Eindruck vom Gewinnergarten machen möchte, hat die Gelegenheit, am kommen Sonntag von 10 bis 18 Uhr den Landhausgarten der Familie Marx in der Rosenthaler Straße 22 in Birgelen im Rahmen der Offenen Gartenpforte zu besuchen. Auch die Gartenbesitzer Rita Gehlen-Marx und Jo Neikes laden am Sonntag von 11 bis 18 Uhr gleichgesinnte Pflanzenfreunde ein, ihr privates Gartenreich in Wassenberg, Am Gasthausbach 17, zu besichtigen.

Führungen zur Offenen Gartenpforte finden am Sonntag, 23. Juni, um 11 und 15 Uhr statt. Treffpunkt ist der Parkplatz Pontorsonplatz. Sepp Becker, Vorsitzender des Heimatvereins, und Volker Rütten, Leitender Stadtgärtner, nehmen mit auf eine Reise durch den Gartenpark. Die Führungen sind kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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