Ein Tennisspieler und zwei Biker rocken den Saal

Von: mb
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„Wir geben Gas“: Das Flöck-op-Dreigestirn rockte den Saal. Foto: Monika Baltes

Wegberg. „Wir geben Gas!“, daran ließen sie keinen Zweifel. Nicht einmal 15 Minuten waren seit der offiziellen Proklamation des Dreigestirns der KG Flöck-op Wegberg vergangen, da rockten sie schon den Saal und das Publikum tobte.

Den „Highway to Hell“ hat der „Wegberger Singer-Songwriter Georg Wimmers“, wie Präsidentin Sonja Opwis erklärend hinzufügte, dem Dreigestirn auf den Leib umgedichtet als Prinzenlied für die Session 2016/2017 in „Wir geben Gas!“

Unter dem Motto „Drej echte Jonges jäeve Jas – möt Häts on Siel on janz völ Spass!“ übernahm im Rittersaal der Burg Wegberg das Wegberger Dreigestirn die Herrschaft über die fünfte Jahreszeit: Prinz Thorsten Kappes, ein Tennisspieler, der auch in Strumpfhosen eine hervorragende Figur macht, Bauer Bernd Cohnen, Spätentwickler in Sachen Karneval trotz genbedingter Vorbelastung und begeisterter Motorradfahrer und Jungfrau „Rosa“, Roland Simons, Schönheit mit Hang zu kostbarem Geschmeide und ebenfalls Biker auf den großen Routen dieser Welt. Ein Tennisspieler, eingerahmt von zwei Bikern ziert dann auch den diesjährigen Sessionsorden der KG-Flöck-op.

Beim Tanz in den Mai 2016 hatten die nun höchsten Herrscher über das Wegberger Narrenvolk mehr oder weniger zufällig an einem Tisch zusammengestanden. Sonja Opwis, pragmatische Präsidentin des Flöck-op, musste nur eine winzige Korrektur vornehmen. „Ich habe den Thorsten in die Mitte gestellt – und fertig war das Dreigestirn.“ Großzügig habe sie dennoch Bedenkzeit eingeräumt, auch weil die auf der Stelle abgegebenen positiven „Willenserklärungen aufgrund von Alkoholeinfluss anfechtbar“ gewesen seien. Aber zwei Wochen später sei alles klar gewesen. Bei der Überreichung der Insignien konnte Prinz Thorsten Kappes schon mal das „Bützen“ üben.

Die höchstprinzlichen Federn steckten ihm sein Prinzenführer Ralf Barten, seine Töchter Laura (Hoppeditz der KG Flöck-op) und Emma und die Kinderprinzenpaare aus Rath-Anhoven und Dalheim an die Mütze. Mit Übergabe des Zepters durch den Flöck-op-Vorsitzenden Gerd Opwis war er dann perfekt, der Start in die närrische Zeit.

Biwak und Kostümsitzung, Damensitzung und Altweibertag, Prinzenball und Rosenmontagszug – auf die Regenten warten viele Termine. Vor der Proklamation wurde Gerd-Willi Kruschwitz eine besondere Ehre zuteil. Er erhielt den Verdienstorden in Gold vom Bund Deutscher Karneval (BDK). Mit dem BDK-Verdienstorden in Silber dürfen sich künftig Sonja Opwis, Gertrud Barten und Ralf Barten schmücken. Ute Cohnen erhielt das Grenzlandwappen der Vereinigung der Karnevalsgesellschaften der Erkelenzer Lande.

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