Ein Stück Alt-Hückelhoven weicht einem Neubau

Von: kalauz
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Der Neubau soll auch dem sozialen Wohnungsbau dienen. Foto: Klassen

Heinsberg. Direkt am Kreisverkehr an der Jülicher Straße, mit dem aus Alteisen-Teilen der ehemaligen Schachtanlage zusammengesetzten eher despektierlich so genannten „Barbaraturm“ in seiner Mitte, wird in Kürze ein weiteres Stück Alt-Hückelhoven einem Neubau weichen: Auf dem Gelände des ehemaligen „Landhandels“ Hans Oeben mit der Hausnummer 12 entsteht ein Mehrfamilienhaus.

„Eine Ecke, die der Reparatur bedarf wird wieder mit Leben gefüllt“, sagte Dr. Achim Ortmanns, als er den Mitgliedern des Bauausschusses mitteilte, dass eine Bauvoranfrage bei der Verwaltung eingegangen sei. Der Investor, ein bestens bekannter Hückelhovener Architekt, habe das Gelände in der Zwischenzeit gekauft und plant dort den Bau eines Mehrfamilienhauses mit 50 barrierefreien Wohnungen.

34 dieser Wohneinheiten würden mit öffentlichen Mitteln finanziert, fallen also in die Kategorie „Sozialer Wohnungsbau“, 16 Wohneinheiten seien frei finanziert. Die Wohnungen in dem „drei- bis viergeschossigen Gebäude“ seien 50 bis 60 Quadratmeter groß. Nachdem die ersten Planungen für das neue Gebäude vorliegen, sprach CDU-Fraktionschef Hans-Josef Kreutzer von einem „nüchternen Zweckbau“, der „städtebaulich nicht besonders attraktiv“ sei. Deshalb lege man Wert darauf, dass die Fassade durch Farbelemente aufgehübscht werde. Darauf, versprach Dr. Ortmanns, werde man bestehen.

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