Wassenberg - Ein Prosit auf die gelungene Premiere des Weinfestes

Ein Prosit auf die gelungene Premiere des Weinfestes

Von: Monika Baltes
Letzte Aktualisierung:
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Bei der Premiere des Wassenberger Weinfestes durfte Bürgermeister Manfred Winkens an der historischen Traubenpresse schwitzen. Foto: Baltes

Wassenberg. Zahlreiche Besucher zog zur Premiere des Weinfestes der KG Kongo auf den Wassenberger Roßtorplatz. „Wir haben uns für ein Weinfest entschieden, weil es das im näheren Umkreis noch nicht gibt“, erläuterte der zweite Geschäftsführer der KG Kongo, Berthold Basten.

Als Rahmen für die 13. Rock-Pop-Oldie-Night, eine Traditionsveranstaltung von Gewerbeverein, Kultur-Förderverein und Stadt Wassenberg, drehte sich hier alles um das Thema Wein.

Historische Traubenpresse

Eine restaurierte Weinpresse aus dem Jahr 1955 rückte in den Mittelpunkt des Geschehens. „Sie war bis zum Frühjahr noch mit Blumen bepflanzt und stand an der Mosel“, gab Bernd Jaegers, Präsident KG Kongo, zu Protokoll. In 70 Arbeitsstunden wurde sie wieder funktionstüchtig gemacht. Jetzt sollte sie beweisen, was sie kann. Die traditionelle hölzerne Traubenpresse besteht aus einem durchlässigen Holzgewand und einer metallenen Spindel, die mit dem Pressdeckel verbunden ist.

Bis auf zehn Zentimeter unter den Rand wurde die Presse mit Weintrauben gefüllt. „250 Kilo frische Weintrauben – das ergibt etwa 150 Liter Traubensaft“, erklärte Georg Störing von der KG Kongo. Er ist der „Wein-Experte“ in der KG, kommt er doch ursprünglich aus Rheinhessen und hatte geschickt alle Vorbereitungen getroffen.

Und dann war Muskelkraft gefragt. Nacheinander durften Bürgermeister Manfred Winkens und die Vorsitzenden der beteiligten Vereine den Pressdruck von Hand erhöhen und ein bisschen schwitzen. Sehr zur Freude des Publikums dauerte es gar nicht lange, bis der erste Traubensaft aus der historischen Korbpresse floss und verkostet werden durfte.

Sechs Weingüter aus Rheinhessen, dem Rheingau, von der Nahe, aber auch aus den benachbarten Niederlanden, kredenzten edle Tropfen. Dazu passend zog mit unwiderstehlichem Duft die Flammkuchen-Manufaktur hungrige Besucher an.

Rund um die Bühne moderierte Markus Peggen interessante Gesprächsrunden und entlockte den Veranstaltungsteilnehmern Angaben zu ihrem Lieblingswein. Diplomatisch gab sich Bürgermeister Manfred Winkens, der seinen Wein passend zum Essen wählt.

Die Tanzgarden der KG Kongo begeisterten mit Sportlichkeit und Anmut. Die Coverband Glenrock rockte die Bühne am Samstagabend bis spät in die Nacht. Den Sonntagmorgen begleitete der Männergesangverein musikalisch, und später sorgte Schlagersänger Bobby Jung für Stimmung.

Das Kinderschminken unterhielt die kleinen Gäste und Therese Wasch vom Verein Westblicke machte sich mit interessierten Gästen auf den Weg zur historischen Stadtführung.

Bei der Versteigerung besonders erlesener Tropfen wurde noch einmal der Wein in den Fokus der Veranstaltung gestellt.

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