Ein Mordkomplott läuft aus dem Ruder

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Viel Spaß bei den Proben: Die Theatergruppe Dremmen spielt „Stirb schneller, Liebling“. Foto: agsb

Heinsberg-Dremmen. Die Hobby-Schauspielgruppe des Dilettanten-Klubs-Dremmen hatte 16 Theaterstücke zur Auswahl. 15 der derzeit 16 Mitglieder studierten seit dem Frühjahr vergangenen Jahres die Spielbarkeit – und am Ende war man sicher: Die Kriminalkomödie „Stirb schneller, Liebling“ sollte es sein.

Bereits Ende August begannen die Proben im Pfarrheim, inzwischen finden die letzten der insgesamt 22 Proben auf der Bühne der Mehrzweckhalle statt.

Heißer Theaterabend

Das Kriminalstück verspricht mit einem Mordkomplott, das aus dem Ruder zu laufen scheint, einen heißen Theaterabend: Kurt Kniesebeck (gespielt von Hans-Josef Voßenkaul) ist im Beruf sehr erfolgreich, seine Toilettenpapierfabrik läuft super. Gattin Paula (Petra Chilitis) liebt nur noch Pferde. Sie möchte am liebsten mit Kurts Geld ein Gestüt kaufen. Die Ehe besteht nur noch auf dem Papier. Vergöttert wird Kurt dagegen von seiner Sekretärin Susanne (Anna Kirisaki-Gellissen), doch der hat kein Auge für sie. Immerhin hat er andere Probleme. Nämlich seine Frau. Er kommt zu dem Entschluss: Paula muss weg. Und auch Paula würde ihren Mann am liebsten tot sehen. So bestellen beide russische Killer für den jeweils anderen. Doch es kommt, wie es kommen muss: Die Killer Tamara (Iris Knück) und Carlos (Günter Bonn) kommen sich bei ihren Jobs gegenseitig in die Quere.

Für eine ruhige Atmosphäre im Familiendrama sorgt Butler Johann (Detlef Preuß), dieser gibt in trockener Art seinen Spezialsenf dazu und hat eine spitze Zunge – aber es gibt nur kurze Ruhephasen im turbulenten Stück. Verwirrungen und Verwechselungen sorgen für Belustigung. Dass das Publikum ordentlich ins Lachen kommt, dafür sorgt auch Schwester Caroline (Brigitte Voßenkaul) mit ihrer Vorliebe für „Männer“. Auch Paulas Freundin Luise (Rita Joris) sorgt für Würze. Sie hat sich selbst als Ziel gesetzt hat: Der achte Ehemann muss her, und Butler Johann soll es sein. Und immer wieder versuchen die beiden Profi-Killer, ihre Jobs zu erledigen. Und immer wieder geht das gründlich daneben. Wenn Hausmeister Giovanni (Andreas Joeris) an den Leitungen bastelt, dürfte sich jeder Experte vor Lachen kringeln. Doch am Ende hat er doch noch eine zündende Idee zur Lösung.

Regie bei diesem Stück führt Brigitte Voßenkaul, als Souffleusen sind Hans, Miriam und Patricia Voßenkaul im Einsatz, für das Bühnenbild zeichnet Stephan Knück verantwortlich. Die Schauspielgruppe hat ein sehr unterhaltsames Stück ausgewählt, für Unterhaltung ist bestens gesorgt. Wie auch für die Stärkung in den Pausen.

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