Ein Klavierabend der Extraklasse

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Benjamin Moser ist einer der großen deutschen Pianisten. Er stellt sich nicht gern selbst in den Vordergrund, sondern lässt die Musik sprechen.

Hückelhoven. Einen Klavierabend der Extraklasse versprechen die Freunde der Kammermusik „con brio“ für Sonntag, 14. Juli, um 18 Uhr. Dann nämlich ist Benjamin Moser, ein Pianist aus der ersten Riege deutscher Pianisten, zu Gast in der Aula.

Der junge Pianist, geboren 1981 in München, stammt aus einer angesehenen Musikerfamilie. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und an der Universität der Künste Berlin. Bereits während seiner Studienzeit gewann Benjamin Moser beim Artur-Schnabel-Klavierwettbewerb in Berlin den ersten Preis und war seit 2003 Stipendiat der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“. 2005 wurde Benjamin Moser der „Steinway-Förderpreis“ Berlin zuerkannt. Zusätzliche Stipendien kamen von der Deutschen Stiftung Musikleben sowie vom Deutschen Musikrat.

Von Mokau nach New York

Im Juni 2007 gelang es ihm als erstem deutschen Pianisten, sich in die Preisränge des weltweit größten und bedeutendsten Musikwettbewerbs, des Internationalen „Tschaikowski Wettbewerbes“ in Moskau, zu spielen. Neben der besten Interpretation eines Tschaikowski-Werkes errang er auch den begehrten Publikumspreis. Zuvor im Januar 2007 hatte er bereits in New York den Internationalen Wettbewerb „Young Concert Artists“ gewonnen.

Nicht gern im Vordergrund

Seither folgten viele Auftritte im In- und Ausland mit Solorezitaten und Auftritte mit bedeutenden „Klavierkonzerten“ bei großen Orchestern in vielen Städten weltweit. Benjamin Moser ist der Typ eines Pianisten, der sich selbst am wenigsten in den Vordergrund stellt.

In Hückelhoven spielt er Wagners Tristan-Vorspiel sowie Schumanns Kinderszenen, Brahms Sonate Nr. 1 und Schuberts große letzte Sonate B-Dur.

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