Ein „Jahrhundertspiel“ an einem „perfekten Abend“

Von: sie
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Ein besonderes Erlebnis: Union Schafhausen (dunkle Trikots) gegen Fortuna Köln vor voll besetzter Tribüne. Foto: Royal

Heinsberg-Schafhausen. „Es war ein perfekter Abend“, sagte Marco Heitzer, Geschäftsführer des FC Union Schafhausen, nach dem „Jahrhundertspiel“ seines Clubs im Beecker Waldstadion gegen den Drittligisten Fortuna Köln (0:3). Heitzer hatte am Tag nach dem Mittelrheinpokal-Viertelfinale viele Reaktionen von Zuschauern und Spielern bekommen.

Darin wurde die sehr gute Organisation gelobt. Die Atmosphäre sei etwas ganz Besonderes gewesen. Ein Spieler habe sich für das tolle Erlebnis bedankt. Die positiven Rückmeldungen waren auch eine Anerkennung für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die im Union-Vorstand geleistet worden waren. Zum besonderen Anlass hatte der Verein auch ein Stadionheft herausgegeben, in dem unter anderem der Weg ins Pokal-Viertelfinale aufgezeichnet wurde.

„Die Mannschaft hat eine überragende Leistung geboten“, stellte Heitzer noch einmal heraus. Wenn das 1:1 gefallen wäre – der Ball wurde noch auf der Torlinie geklärt –, hätte vielleicht sogar die Sensation in der Luft gelegen.

„Die erwarteten Zuschauerzahlen haben sich bestätigt“, sagte Heitzer. Die offizielle Zahl betrug 850. Schon sechs Minuten vor dem Anpfiff war die Tribüne mit ihren 400 Plätzen voll besetzt, wie Stadionsprecher Romulus Timar vom FC Wegberg-Beeck bekanntgab. Die Zusammenarbeit mit dem FC Wegberg-Beeck ging nach Heitzers Empfinden über das normale Maß hinaus. „Vorsitzender Günter Stroinski war immer ansprechbar, Geschäftsstellenleiter Thomas Klingen hat sehr viel getan“, lobte der Union-Geschäftsführer. Auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen von Fortuna Köln sei sehr angenehm gewesen.

Reibungslos geklappt hatte der Ordnungsdienst. Den bildeten Mitglieder des FC Union und aus befreundeten Ortsvereinen. „Wir haben im Ortsring ein sehr gutes Verhältnis“, lobte Heitzer die gegenseitige Unterstützung. Es habe auch keine Verkehrsprobleme gegeben, hatte der Union-Geschäftsführer von der Polizei bestätigt bekommen.

„Der Abend war nur zu schnell vorbei“, meinte Heitzer zur „rundum gelungenen Veranstaltung“. Es gab nur einen Wermutstropfen: die schlimme Schulterverletzung von Union-Mittelfeldspieler David Jennissen nach einem Foulspiel eines Kölners an der Mittellinie.

Die Verletzung passe nicht zum Spiel, sie tue ihm sehr leid, sagte Fortuna-Trainer Uwe Koschinat bei der Pressekonferenz.

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