Wassenberg - Ein Hotel aus Moos und Rinde in Wassenberg

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Ein Hotel aus Moos und Rinde in Wassenberg

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Was man aus Paletten alles machen kann – zum Beispiel ein riesiges Insektenhotel! Das haben die Kinder der Kita Apfelbaum jetzt gelernt und auch gleich ein paar Käfer gesammelt, damit das Hotel von Experten getestet werden konnte.

Wassenberg. Nicht die Fische, sondern Insekten standen diesmal auf dem Tagesplan der Kinder der Kindertagesstätte Apfelbaum in Wassenberg, als die der Einladung der Angelgemeinschaft Wassenberg-Forst zu einer Exkursion rund um ihr Vereinsgewässer folgten.

Der Verein möchte damit auf die Welt unter, auf und neben Gewässern aufmerksam machen. In diesem Jahr wartete ein prächtiges Insektenhotel, welches noch mit vielen natürlichen Materialien befüllt werden wollte, auf die Jungen und Mädchen. Passend dazu hatten die Kita-Kinder aus der Blütengruppe unter der Leitung von Bianca Lüttke das Thema Insekten erarbeitet. Deshalb wussten sie schon ganz genau Bescheid über Ohrwürmer, Schmetterlinge, Bienen und Florfliegen.

Den Kindern ihre direkte Umwelt nahezubringen und ein Verständnis für die Zusammenhänge in der Natur zu wecken, fernab von TV und Spielekonsolen, sehen Bianca Lüttke und ihr Team als wichtigen Bildungsauftrag an. „In der Angelgemeinschaft Wassenberg-Forst haben wir einen kompetenten Kooperationspartner gefunden, der den Kindern sein Gewässer und seine Erfahrungen im Naturschutz, für Naturkundexpeditionen zur Verfügung stellt“, sagt Bianca Lüttke.

Moos, Sägespäne, Baumrinde, Tannenzapfen und vieles mehr bauten die Kinder in das „Hotel“ ein. Und so mancher gefundener Käfer „durfte“ gleich in die neue Wohnstube umziehen.

Claudia Gurniak als Initiatorin der „Aktion Insektenhotel“ stand gemeinsam mit Maik Gurniak und Peter Richter den kleinen Baumeistern mit Rat und Tat zur Seite. Denn es musste noch einiges gesägt und noch vieles gebohrt werden. Besonders die kleinen Bohrmaschinen hatten es den kleinen Handwerkern angetan. Das Material spendeten die Schreinerei Rolf Ohoven in Erkelenz und die Koi Zucht Bohnen in Heinsberg-Unterbruch. Besonders „schaurig“ fanden einige Kinder einen Schaukasten, in dem teils handgroßen Insekten aus aller Welt zu sehen waren. Dass es solch große Insekten gibt, versetzte so manchem kleinen Gast einen Schrecken, sodass die Kids sich den großen Präparaten am Anfang nur mit gebührendem Respekt näherten.

Anhand eines kleinen Schaubeckens mit Flohkrebsen, Egeln, Wasserflöhen und vielem mehr, lernten den Kindern auch etwas über Plankton. Den meisten Spaß hatten die Kids jedoch, als sie Flohkrebse und Co. mit einem feinmaschigen Kescher fangen durften, um diese dann wieder in den See zu entlassen.

Info zu den Exkursionen können per E-Mail: agm.forst@gmx.de angefordert werden.

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