Ein großer Ferienspaß mit Cowboys und Indianern

Von: Anna Petra Thomas
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Ein großer Spaß mit Cowboys und Indianern: In den Wilden Westen verwandelten die Mädchen im Ferienprojekt der katholischen Jugendarbeit Alte Schule Höngen dieses Mal den Pferdehof von Andrea Plümäkers (2.v.r.) in Saeffelen. Fotos (2): Anna Petra Thomas Foto: Anna Petra Thomas

Selfkant-Saeffelen. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in den vergangenen Herbstferien stand dieses Mal in den Sommerferien bei der katholischen Jugendarbeit Alte Schule Höngen wieder eine Ferienfreizeit mit Pferden auf dem Programm. Und die Möglichkeit dazu gibt‘s quasi gleich um die Ecke auf dem Hof von Andrea Plümäkers, die in Saeffelen mit ihren drei Therapiepferden arbeitet.

Sie ist nicht nur studierte Sozialpädagogin, sondern auch Heilpraktikerin (Psychotherapie) und ausgebildet für die heilpädagogische Förderung Pferden. Auch dieses Mal sollte es wieder ein Musical mit Pferden werden, das die 13 Mädchen zusammen mit ihren Betreuern in nur drei Tagen einstudierten, um es am vierten Tag nach einer Generalprobe wieder vor großem Publikum aus Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden aufzuführen.

Wild-West-Landschaft

Nach einem Ausflug in die Welt der kleinen Hexe Bibi beim ersten Mal verwandelte sich der Hof von Andrea Plümäkers dieses Mal in eine Wild-West-Landschaft mit Indianerinnen und Cowgirls. Der Reithelm musste jedoch sein, und so hatten die Mädchen ihn flugs mit bunten Federn oder Bändern mit Perlenschnüren verziert.

Im passenden Outfit präsentierten dann zunächst die Indianer ihr Dorfleben mit all den kleinen akrobatischen Übungen, die sie schon gelernt hatten. „Tief im Westen im Tal des Silbermondes lebte ein Volk von Indianern friedlich und fröhlich zusammen mit seinen Indianerponys“, erzählte Häuptling Weiser Büffel alias Franz-Josef Stoffels, Leiter der Jugendarbeit, den Anfang der Geschichte.

Auch die Cowgirls zeigten ihr Können auf dem Rücken der Ponys und wie die Indianer natürlich auch einen eigenen Tanz. Als die Cowgirls dann im Lager der Indianer einen Goldschatz entdeckten, beschlossen sie, ihn zu stehlen. Das ließen sich die Cowgirls jedoch nicht gefallen und beschlossen, ihn wieder zurückzuholen. „Wir haben uns nur genommen, was uns eh schon gehört“, betonte Indianerin Leuchtender Stern, als die Cowgirls gefangen und an den Marterpfahl gebunden waren. „Die Gold-Nuggets kommen aus unserer Höhle und ihr habt Taler daraus gemacht!“ Die Cowgirls wollten schnell wieder nach Hause, um dort ihre Kühe zu melken.

Indianerin Strahlendes Auge schlug einen Wettkampf vor, um den rechtmäßigen Besitzer des Schatzes zu ermitteln. Da mussten Hufeisen und ein Lasso geworfen werden, da wurde mit Pfeil und Bogen um Punkte geschossen. Schließlich stand sogar das Melken einer Kuh – an einer Gummi-Attrappe – auf dem Programm des Wettbewerbs, der unentschieden endete.

Indianer Weiser Büffel schlug vor, den Schatz zu teilen und in Freundschaft miteinander zu leben. Dem folgten die übrigen Indianer und die Cowgirls einmütig. Das Publikum war begeistert. Nachdem sich alle bei Kuchen, Kaffee und Getränken gestärkt hatten, gingen alle 13 Mädchen mit einer Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an dem Projekt glücklich und um ein großes Ferienerlebnis reicher wieder nach Hause.

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