Ein Gartenbeet verbindet ganze Generationen

Von: Johannes Bindels
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Unter Anleitung von Volker Rütten und den Blicken der Heimbewohner und Mitarbeiter pflanzen Kindergartenkinder und Schüler Apfel – und Pfirsichbaum. Foto: Bindels

Wassenberg. „Wir wollen mit der heutigen Pflanzaktion ein Beet der Generationen anlegen. Daran beteiligt sich die Stadt Wassenberg mit zwei Bäumen“, erläuterte Sabrina Martin, Marketingbeauftragte der Stadt Wassenberg, den Gästen und Heimbewohnern im Seniorenwohnpark Am Waldrand die Aktion.

Heimleiterin Marion Lutzenburg begrüßte den Sozialpädagogen Thomas Friedrich und seine Schülergruppe des Sozialpraktikums der Betty-Reis-Gesamtschule und die Kindergartengruppe des Kindergartens Apfelbaum mit den Erzieherinnen Eva Schaum und Anne Hoge. Die beiden Frauen haben sich bereit erklärt, die Pflege der Anlage zu übernehmen.

„Mit der Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen entsteht ein Generationenbeet zur Freude für unsere Bewohner. So sollen Nutzpflanzen, Blumen und Kräuter demnächst unseren älteren Heimbewohner wieder ins Gedächtnis rufen, wie früher ein Garten aussah“, betonte Lutzenburg. Und selbstverständlich sei das Probieren und Ernten auch Bestandteil der Aktion, antwortete Lutzenburg auf die Frage eines älteren Herrn, ob und wann man denn die Früchte pflücken dürfe?

Unter Anleitung von Volker Rütten, dem Leiter des Stadtbetriebes Wassenberg, halfen Kindergartenkinder und Schüler bei der Anpflanzung eines Apfelbaums (Gravensteiner) und eines Pfirsichbaums (Wassenberger Sämling). Dabei zeigten sie große Begeisterung.

Rütten hatte einen Pflanzplan entworfen, der gemeinsam mit Stadt, Heimleitung und unter Beteiligung des Beirats der Heimanlage festlegte, welche Bepflanzung am Projektanfang dem Anspruch auf mehrfache Nutzung gerecht werden könnte.

Man sei stolz auf diese gemeinsame Aktion, erklärte Waltraud Arnd, die Vorsitzende des Heimbeirates. Ausgangspunkt waren die Überlegungen der Beteiligten von Stadt und Heim, wie im Rahmen der „Entente Florale“ diese Idee eines betreuten und gepflegten Beets eingebunden werden könnte. Dass auch in den nächsten Ausbaustufen dann noch an Kübelbepflanzung und Hochbeete gedacht sei, wie Sabrina Martin anmerkte, lies auch einen Blick in die Zukunft werfen.

Alle Beteiligten machte es großen Spaß. Die Umsetzung der Idee der Verwaltung, die Grünflächen in bunte Nutz- und Blumenbeete zu verwandeln, zeigt, dass über den „grünen Daumen“ das soziale Miteinander der Generationen einen Schub erlebt.

Darauf im Wettbewerb „Entente Florale“ die Jury zu verweisen, ist mehr als gerechtfertigt und darauf freuen sich vom Kind über Jugendliche bis zur älteren Generation alle.

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