Ein fester Termin im Jahreskalender der Karnevalisten

Von: Johannes Bindels
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Beste Stimmung beim Burgfest des Heinsberger Karnevalsvereins: Auf dem Tanzboden ging es dabei zuweilen hoch her. Foto: Bindels

Heinsberg. Seit 38 Jahren das gleiche Prozedere und dennoch immer wieder anders und spannend – so zeigt sich das Burgfest des Heinsberger Karnevalsvereins (HKV). Was für den Verein ein wichtiges Standbein für die finanzielle Sicherung darstellt, ist gleichzeitig ein Vergnügen für Fans und Gäste.

Vor dem Vergnügen stand allerdings die Arbeit. Um den Gästen unterhaltsame Stunden an zwei Tagen zu ermöglichen, setzten die HKV-Mitglieder ihre Arbeitskraft und Freizeit ein. Die eigene Ausrüstung, neben einem Kuppelzelt für die warmen Mahlzeiten gehörten der überdachte Tanzboden, das Musikzelt und der Toilettenwagen sowie die Kasse dazu, war diesmal seit dienstags nur unter erschwerten Wetter-Bedingungen aufzubauen. Hunderte Meter Verkabelung und Schläuche für Lichterketten, Kühlung und Wasserversorgung wurden verlegt. Getränkewagen, Sitzgelegenheiten und Stehtische boten dann den Gästen das gewohnte Bild für Gespräche, Tanz und musikalische Unterhaltung.

„Wir hatten ein tolles Prinzenpaar und runden mit dem Burgfest eine gelungene und harmonische Session ab“, sagte Präsident Richard Deußen im Blick auf den letzten Höhepunkt des HKV-Jahres. Neben Altweiberball und Prinzenproklamation sei das Burgfest fester Bestandteil in einem karnevalistischen HKV-Jahr.

Ein Höhepunkt

Die neue Session sei aber schon fest im Blick, das letztjährige Prinzenpaar ist noch im Amt, und das neue werde noch nicht verraten. Allerdings stehe fest, dass der nächste KHK-Cityzug (Komitee Heinsberger Karnevalsvereine) durch die Heinsberger Innenstadt ziehen werde, gab Deußen einen zusätzlichen Höhepunkt im nächsten Jahr bekannt. Auf die Frage, welchen Wunsch er für den HKV gerne erfüllt hätte, kam spontan die Aussage: „15 neue junge und aktive Mitglieder“.

Während die Erfüllung dieses Wunsches noch offen bleiben musste, erfüllten sich die Wetterwünsche des HKV sofort. Jung und Alt hatten ihren Spaß, und der Zuspruch der Fans des Burgfestes war an den zwei Tagen ungebrochen. Das musikalische Angebot des TBM-Event-Veranstaltungsservices sorgte für gute Stimmung. Mit aktuellen Hits und Klassikern aus den 80er und 90er Jahren kam schnell Partystimmung auf. Neben dem EM-Song „Wir sind groß“ oder „Die immer lacht“ seien auch Karnevalshits wie „Alle Gläser hoch“ von Kasalla oder „Kölsche Jung“ von Brings im Angebot gewesen. Das Burgfest sei schließlich ein Event eines Karnevalsvereins, sagte Stefan Nöken, im Nebenjob DJ.

Von der Gelegenheit zu Musikwünschen machte eine Gruppe junger Leute regen Gebrauch. Neben den „Coolsten“ wie die jungen Leute sich selber bezeichneten, ging der Daumen auch bei vielen anderen für das Fest nach oben.

Der Familientag gehörte Kindern und den Liebhabern von Kaffee und Kuchen. Mit verstärkten Licht- und Nebeleffekten heizte DJ Stefan Nöken auch am zweiten Abend dem Publikum ein. Je später der Abend, umso mehr kam auch der Tanzboden zu Ehren.

Während Fans und Gäste den Sonntag genießen können, gehört dieser für den HKV schon wieder zum Arbeitstag: Alles muss am Sonntag wieder abgebaut werden.

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