Ein Dutzend Krippen in Schaufenstern zu bewundern

Von: anna
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Organisator Rolf Esser (rechts) bewirtete die ersten Besucher des Krippenweges mit heißem Tee. Foto: Anna Petra Thomas
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Viele Besucher waren in diesem Jahr gekommen, um die zweite Auflage des Krippenweges bei seiner Eröffnung zu erleben. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Nach einem gelungenen Auftakt im vergangenen Jahr hat Rolf Esser auch in diesem Jahr für den ökumenischen Arbeitskreis aus evangelischer und katholischer Kirche einen sogenannten Krippenweg organisiert.

Ein Dutzend Krippen können Besucher der Heinsberger Innenstadt noch bis Weihnachten bewundern, wenn sie sich vom Museumscafé Samocca durch die Fußgängerzone auf den Weg Richtung Christuskirche machen.

Und schon viel mehr Besucher als im vergangenen Jahr waren zum Auftakt ins Musemscafé gekommen. Dort wurde auch der Initiator des Krippenweges, Helmut Hawinkels, herzlich begrüßt. Nachdem Elisabeth Walde mit ihrer Blockflöte und Kantor Willi Kann am Klavier die Gäste mit zwei Stücken auf den Advent eingestimmt hatten, las Presbyterin Anne Trevisan einen Text von Uwe Seidel. Der Titel: „Weg und Ziel.“

„Sie laufen und rennen“, hieß es zu Beginn aller drei Strophen, in denen es um die Heiligen Drei Könige geht, die sich auf den Weg machen, um Maria und Josef mit ihrem Kind zu suchen. Sogar ihre Kutten hätten sie an Zäunen zerrissen, doch nichts habe sie aufhalten können. „Wenn der Stern in der Nacht nicht so gestrahlt, wenn der Schweif aus Goldstaub ihnen den Weg am Himmel nicht gebahnt, sie hätten das Kind nicht gefunden.“

Figuren aus Holz und Porzellan

„Machen wir uns also auch auf den Weg. Gehen wir ihnen entgegen“, sagte Pfarrer Sebastian Walde, bevor sich die Gruppe vom Café aus aufmachte, die ausgestellten Krippen zu bewundern. Beim ersten Stopp vor dem gegenüberliegenden Beerdigungsinstitut fiel so manchem Betrachter auch der sternenklare Himmel ins Auge mit einem Mond, der sich auf der Spitze von St. Gangolf auszuruhen schien. Weiter führte der Weg Richtung Fußgängerzone mit einer Porzellankrippe aus Italien in einem Teppichhaus und einer deutschen Porzellankrippe im Schaufenster von Rolf Esser, der alle auf einen warmen Tee einlud.

Gleich gegenüber, zwischen unzähligen Schuhen, hat eine Krippe aus Oberammergau ihre Herberge gefunden. Schräg gegenüber leuchten dem Betrachter die bunt bemalten Holzfiguren einer Kinderkrippe entgegen. Dazwischen hier und da auch die Familienkrippen der Besitzer weiterer Geschäfte, bis der Weg im Eingang der Christuskirche endet, wo schließlich die selbst gebastelte Familienkrippe der Familie Trevisan den Betrachter fesselt.

„Wunderschön“, sagte eine Besucherin, die mit ihrem Mann eigens aus Geilenkirchen-Hatterath gekommen war, um an der Eröffnung des Krippenweges teilzunehmen. Rolf Esser würde den Weg in den kommenden Jahren gerne noch verlängern, sagte er. Vielleicht auch mit schönen Krippen aus Privatbesitz, die Geschäften für die Adventszeit als Leihgaben zur Verfügung gestellt werden könnten.

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