Ein Dreigestirn regiert nun Schafhausen

Von: agsb
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Das Dreigestirn mit Prinz Wilfried, Bauer Günter und Jungfrau Helli regiert nun im närrischen Schafhausen. Foto: agsb
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Die Showtanzgruppe Graffitty: Zum letzten Mal wirbelten die jungen Damen bei einer SKV-Sitzung über die Bühne. Fotos (2): agsb Foto: agsb

Heinsberg-Schafhausen. 500 Rosen, dazu Hunderte Tütchen Mutzen – die Adjutanten Heinz Lowis, Werner Joerißen und Christa Roos hatten einiges zu tragen. Das Dreigestirn mit Prinz Wilfried (Louis), Bauer Günter (Joerißen) und Jungfrau Helli (Helmut Roos) musste sich den Weg durch eine vollbesetzte Mehrzweckhalle bahnen. Da dauerte es schon einige Minuten, ehe die drei Tollitäten die Bühne erreicht hatten. Die Körbe waren schließlich leer, das närrische Volk freute sich über die Präsente.

Die Proklamation durch SKV-Präsident Christian Schreine­machers war ein erster Höhepunkt, die Rede des Prinzen wurde zur Büttenrede. Das Dreigestirn regiert nun Schafhausen und wurde bereits mächtig gefeiert.

Das Trommler- und Pfeiferkorps sowie die Sitzungskapelle vom Bläsercorps stimmten musikalisch auf die folgenden fünf Stunden der Gala-Sitzung ein. Voll konzentriert stand die Mini-Garde auf der Bühne, zeigte kein Lampenfieber und eroberte im Sturm die Herzen aller Gäste. Das nächste farbenfrohe Bühnenbild nach dem Einzug des Elferrates sowie der Proklamationbot sich beim Einzug der Gastvereine. Danach begannen die Schafhausener Dämme allmählich zu brechen. Feuerwehrmann Kresse kreiste auf seinen Inline-Skater umher und hatte genug Löschpulver für einen möglichen Schwelbrand in der Halle dabei. Kresse sorgte für gewaltiges Sirenengeheul im Publikum, hatte aber alles im Griff.

Tanzmariechen Johanna nahm den Begeisterungssturm von Kresse ebenfalls mit wie auch später Tanzmariechen Ilona sowie die Prinzengarde und die Showtanzgruppe Avanti.

Der lustige Joe schilderte sein Familiendrama. Mit Pauken und Trompeten brachten Labbes und Drickes die Halle zum Kochen. Selbst auf einem Spazierstock wurden Töne gespielt. Bauchredner Marcus Magnus war – wie Labbes und Drickes sowie der lustige Joe – zum ersten Mal in Schafhausen. Marcus hatte einen mächtigen ­Vogel dabei, der als das „größte Schandmaul des Ruhrgebietes“ gilt. In Schafhausen blieb kein Auge trocken.

Dann kam Remmi Demmi. Das Duo hatte den Wahnsinn im Gepäck und brannte ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse ab. Viele Wunderkerzen brannten im Publikum, die Schafhausener ­Narren waren eben auf alles vorbereitet. Remmi Demmi war der Knaller des Tages, der Saal stand kopf.

Die Showtanzgruppe Graffitty wurde danach angekündigt. Und bereits vor dem Auftritt gab es Standing Ovations. Die jungen Damen beenden in dieser Session ihr Showprogramm; nach 17 Jahren ist Schluss. Es folgte zum Abschied ein sechsminütiges Feuerwerk ohne Atempause, dafür mit ständig lächelnden, charmanten Tänzerinnen.

Vor dem großen Finale sorgten die Union-Geister für weiteren Schwung. Die Gruppe hat ihren Stammplatz in jeder Sitzung sicher. Die Union-Geister bereiteten Schafhausen auf einen großen Ausklang vor: mit der Wegberger Gruppe Solala. Auf Stühlen oder Bänken saß da schon lange keiner mehr.

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