Ein Diakon garniert mit Kölschrock

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Der „fromme Jeck” Willibert Pauels, Diakon und Kabarettist in einer Person (M), gastiert am 16. April in Erkelenz. Fred Feiter (li.) und Alexander Dohmen haben das Engagement möglich gemacht.

Erkelenz. Wer kennt ihn nicht: Willibert Pauels, Diakon aus Wipperfürth, der nicht nur im Karneval, sondern inzwischen auch ganzjährig mit seinem Kabarettprogramm die Säle füllt?

Pauels hat immer Hochkonjunktur, wenn er mit dem verschmitzten Charme eines Pater Browns und der bodenständigen Komik eines Don Camillo seine himmlisch-irdischen Geschichten über die Menschen, die Religion und die Leichtigkeit des Seins erzählt.

Auf Einladung des Fördervereins „Zwölf Zylinder” gastiert Pauels in der Erkelenzer Stadthalle. „Ich habe ihn als Kabarettist erlebt und sofort gesagt: Den müssen wir nach Erkelenz holen!”, berichtet Fred Feiter über das Zustandekommen des Auftritts. In der Erkelenz Stadthalle wird Pauels am Freitag, 16. April, auftreten und als „frommer Jeck” sein abendfüllendes Programm präsentieren.

Hilfreich beim Zustandekommen des Auftritt war sicherlich die Beziehung zwischen Feiter und Alexander Dohmen aus Granterath einerseits, und zum anderen die Beziehung zwischen Dohmen und Pauels: Beide sind beim Erzbistum Köln angestellt; so fiel es leichter, die Kontakte und Kontrakte zu verwirklichen.

Feiter, der schon so viele Benefizveranstaltungen in Erkelenz organisiert hat, stellt auch dieses mal dedn gedanken, anderen Menschen zu helfen, in den Vordergrund. „Ganz aktuell haben wir uns bei den Zwölf-Zylindern entschlossen, den Erlös der benefizveranstaltung der Haiti-Hilfe von Misereor zukommen zu lassen. Da haben wir die Gewissheit, dass das Geld auch zu 100 Prozent dort ankommt, wo es benötiogt wird”, sagt er, ganz schon mit der Organisation der Veranstaltung beschäftigt.

„Meine Freunde des Förderkreises werden den Ausschank in der Stadthalle übernehmen”, sagt er und verweist darauf, dass der Einlass ab 18.30 Uhr ist und die Veranstaltung um 19.30 Uhr beginnt - allerdings nicht mit Pauels. „Wir haben außerdem eine tolle Band dabei”, schwärmt Feiter. Er meint die Gruppe MIR aus Köln. „Sie bietet Kölschrock der besonderen Art”, ergänzt Dohmen, „sie hat nämlich Kirchenlieder in Kölschrock im Programm.” Zwei Mitglieder von MIR sind im weitesten Sinne Kollegen von Dohmen.

Vor dem Auftritt von Pauels, in dessen Pause und nach dem Auftritt wird MIR rocken. „Ein Diakon garniert mit Kölschrock”, schmunzelt Feiter. Er empfiehlt, Eintrittskarten für diese Benefizveranstaltung im Vorverkauf zu erwerden. Da gehe man auf Nummer sicher, zumal die Nachfrage jetzt schon groß ist. Einztrittskarten sind bei Fred Feiter, Hermann-Josef-Gormanns-Straße erhältlich.
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