Drummer trommeln sich bis zum Bundeswettbewerb

Von: anna
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Heinsbergs erfolgreiche Schlagzeuger Benedikt Jansen, Nils von Helden, Alexander Wiese und Thomas Peters (von links) mit ihrem Lehrer Ulf Stricker. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Mit sechs Schlagzeugern war die Jugendmusikschule Heinsberg in den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ gegangen, und sechs Mal gab es einen ersten Preis. Vier „Drummer“ qualifizierten sich dabei zugleich für den Landeswettbewerb.

Alle vier nahmen teil, und den Erfolg daraus haben sie noch nicht so ganz realisiert: Gleich drei erste und einen zweiten Platz gab‘s auf Landesebene! Mit je 23 Punkten trommelten sich Thomas Peters aus Haaren (Altersgruppe II), Nils von Helden aus Ophoven (AG V) und Alexander Wiese aus Schafhausen (AG VI) ganz an die Spitze. Während Nils und Alexander sich zugleich für den Bundeswettbewerb qualifiziert haben, der Pfingsten in Braunschweig ausgetragen wird, hat Thomas erst einmal alles erreicht. Für seine Altersklasse gibt es schlichtweg noch gar keinen Bundeswettbewerb.

„Eine nette Quote“ nennt Schulleiter Theo Krings den Erfolg zunächst ganz bescheiden und rechnet dann mal zurück. Vor drei Jahren seien drei Schlagzeuger im Bundeswettbewerb gewesen. Zusammengerechnet seien das dann jetzt fünf und damit genauso viele Teilnehmer in einem Bundeswettbewerb, wie die Schule sie in über 40 Jahren bisher insgesamt gestellt habe, rechnet er aus und gibt die Großartigkeit dieses Erfolges für seine Schule dann doch ganz offen preis.

„Ich bin stolz, richtig stolz auf die Jungs, denn die haben unglaublich hart gearbeitet“, lobt er die Musikschüler. Umso erstaunlicher sei der erneute Erfolg, wenn man bedenke, dass zwischen beiden Wettbewerbsserien auch noch ein Lehrerwechsel notwendig geworden sei. Nach dem Ausscheiden von Nils Plum wurde Ulf Stricker der neue Lehrer für die jungen Schlagzeuger. Er begleitete sie quasi nahtlos weiter in ihrer positiven Entwicklung.

„Ich bin total zufrieden“, gibt auch Stricker sich bescheiden. Gut gefunden hätte er, wenn es auch Benedikt Jansen aus Waldenrath (AG IV), Vierter im Bunde, noch gelungen wäre, eine Fahrkarte für den Bundeswettbewerb zu lösen. Aber er musste sich im Landeswettbewerb mit einem zweiten Platz und 21 Punkten zufrieden geben. „Er hatte leider nicht seinen allerbesten Tag“, sagt Stricker. Und ein Erfolg im Wettbewerb sei auch von der Tagesform eines Musikers abhängig. Doch der Lehrer denkt schon jetzt auch für ihn über eine Wettbewerbsteilnahme im nächsten Jahr nach, wenn das „Drumset-Ensemble“ auf dem Programm steht.

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