DRK erweitert sein Angebot

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Warten mit neuen Angeboten und Aktivitäten aus: KAI-Leiterin Julie Ilner (l.) und Mitarbeiterin Samira Saadi.

Hückelhoven. Nach erfolgreich abgeschlossenen Renovierungsarbeiten geht es im Hückelhovener „Kristallisationspunkt gegen Armut durch Integration“ (KAI) mit Beratungen und Aktivitäten für Flüchtlinge und Bedürftige weiter. Der KAI des DRK-Kreisverbandes Heinsberg hatte im September 2016 seine Arbeit in der Rheinstraße 103 aufgenommen.

Die Mitarbeiter wechselten für acht Wochen in das Begegnungszentrum am Friedrichplatz, da das Haus renoviert wurde. Inzwischen sind sie zur Rheinstraße zurückgekehrt, wo ein großer, gemütlicher Begegnungsraum mit Küche sowie ein Büro zur Verfügung stehen. Ein weiteres Zimmer nutzen KAI- und Rot-Kreuz-Gemeinschaftsmitglieder, die dort ebenfalls beheimatet sind, gemeinsam.

Offiziell eröffnet wird der KAI am Samstag, 13. Mai. Alle Bürger sind dazu eingeladen.

Leiterin Julie Ilner und ihr Team bieten jetzt Flüchtlingen und Bedürftigen zusätzliche Aktivitäten neben den Beratungen an. „Wir möchten der Bevölkerung einen Anlaufpunkt geben und die Arbeit mit Flüchtlingen weiter zur Quartiersarbeit entwickeln“, beschreibt Julie Ilner den Ansatz. „Eine Besonderheit dabei ist, dass uns Übersetzer unterstützen, die arabisch sprechen.“ In Hückelhoven setzen sich Samira Saadi und Kais Alitki mit ihren Sprachfähigkeiten für Integration und Vermeidung von Armut ein.

Bei der Beratung sind die Themen vielfältig: „Oftmals sind Angelegenheiten mit Behörde, Kindergarten, Schule oder Arzt zu erledigen. Asylbewerber haben zudem Schwierigkeiten, Schriftstücke etwa vom Bundesamt für Migration zu verstehen“, so Ilner. Die KAI-Mitarbeiter geben Hilfestellung, halten dazu auch engen Kontakt etwa mit der Diakonie, der Stadt Hückelhoven und dem Projekt „Flüchtlingspaten Hückelhoven“, bei dem der KAI Kooperationspartner ist.

Darüber hinaus unterhält das DRK dienstags von 8.30 bis 12.30 Uhr ein Präsenzbüro im „Integration Point“ in der Heinsberger Kreisverwaltung und es unterstützen sich die KAIs in Erkelenz, Heinsberg und Hückelhoven gegenseitig. „Wir nehmen in erster Linie eine Vermittlerrolle ein und bieten niedrigschwellig Hilfe an“, sagt Ilner.

Zu den Aktivitäten zählen gemeinschaftliche Backaktionen mit Frauen und Familien, die es immer donnerstags vormittags gibt. Im „Bistro“ haben Interessierte donnerstagabends von 17 bis 20 Uhr die Gelegenheit, sich zu treffen und sich bei Essen und Getränken auszutauschen. Jeder Bürger kann ab April (erstmals am 8.) jeden ersten Samstag im Monat von 15 bis 18 Uhr das „Repair-Café“ mit defekten Fahrrädern, Elektrogeräten oder Kleidern aufsuchen und lernen, diese zu reparieren. Frauen erhalten bei der „Hebammen-Sprechstunde“ Informationen über Schwangerschaft und Geburt.

Ein Frühlingsfest mit afghanischem Büffet, Grill, Tanz und Musik wird am Freitag ab 12 Uhr gefeiert.

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