Wegberg-Beeck - Drei Punkte gibt es für Wegberg-Beeck sicher nicht im Vorübergehen

Drei Punkte gibt es für Wegberg-Beeck sicher nicht im Vorübergehen

Von: Helga Raue
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Augen zu und durch: Nico Czichi (rechts), hier in einem Duell mit dem Kölner Steffen Lang, hatte bei RW Oberhausen in Abwesenheit von Stürmer Sahin Dagistan als hängende Spitze überrascht. Foto: Rainer Dahmen

Wegberg-Beeck. Am Freitagabend endet für den FC Wegberg-Beeck die Hinrunde – am nächsten Samstag kommt Fortuna Düsseldorf II schon zum Start der Rückserie in der Fußball-Regionalliga.

Bisher 17 Zähler hat der Aufsteiger auf dem Konto, mit einem Sieg am Freitagabend – Anpfiff 19.30 Uhr – gegen den TuS Erndtebrück hätte man ein schönes rundes Sümmchen verbucht, das bei einer Verdopplung nach der Rückrunde wohl den Klassenerhalt bedeuten würde.

Natürlich isst Friedel Henßen den Kuchen nicht, bevor er verteilt ist. „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe“, warnt der Beecker Teamchef vor der Partie am Freitag  – ein vielzitiertes Sechs-Punkte-Spiel – gegen den Tabellenvorletzten. „Ich weiß, dass Erndtebrück aktuell einige Verletzte zu beklagen hat. Insgesamt stellen die Gäste eine gute Mannschaft, die sehr kompakt gegen den Ball arbeitet“, kennt der Teamchef den Gegner.

„Zwar sind die Erndtebrücker kein Top-Team, sonst wären sie nicht Vorletzter, aber man schlägt sie auch ganz sicher nicht im Vorübergehen – auch wenn ich überzeugt bin, dass wir etwas holen werden. Es wird ganz sicher ein enges Spiel.“

Im Vorübergehen schlägt man aber auch den Aufsteiger nicht mehr. Das musste zuletzt auch der Tabellenfünfte Rot-Weiß Oberhausen feststellen. In der Nachspielzeit hatte Shpend Hasani mit seinem neunten Saisontor den Ausgleich erzielt. „Das hat er eiskalt gemacht“, lobte Henßen den 21-Jährigen, der „vor dem Tor einen guten Riecher hat, wo er stehen muss“.

Verdient war der Ausgleich zudem: „In den ersten 40 Minuten waren wir komplett spielbestimmend, hatten deutlich mehr Ballbesitz als Oberhausen, aber auch Glück, als RWO einmal den Innenpfosten traf“, blickt Henßen zurück. „Die Einwechselung von Patrick Bauder (46.) hat man dem Oberhausener Spiel gut angemerkt.

Aber nach dem Treffer von Philipp Gödde hat RWO uns wieder das Spiel überlassen, war allerdings bei zwei Kontern gefährlich.“ Doch die Beecker Defensive mit dem wiedergenesenen Danny Fäuster und Simon Küppers, die gegen Alemannia Aachen in der Woche zuvor verhindert gewesen waren, stand sicher.

Personell plagen die Beecker vor der Partie keine Sorgen. Stürmer Sahin Dagistan, der vergangene Woche beruflich verhindert war, ist einsatzfähig, Sebastian Willms hat seine Gelbsperre „abgesessen“, und Marius Müller, der sich am Tag vor dem RWO-Spiel verletzt hatte, wird wieder dabei sein. „Wir haben ordentlich Alternativen“, hat Henßen bis auf die Langzeitverletzten alle an Bord.

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