Drei Lesungen, die ganz im Zeichen der Religion stehen

Von: anna
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Monika Gräfin Metternich wird mit ihrem Buch „Lob des Sonntags“ zu Gast sein. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. „Unter dem Leitmotiv „Horizonte des Glaubens“ bietet die Pfarrei St. Marien in Wassenberg in den kommenden Monaten drei Lesungen an, die sich mit religiösen Themen beschäftigen.

Den Auftakt macht am Montag, 27. Januar, um 20 Uhr Monika Gräfin Metternich mit ihrem Buch „Lob des Sonntags“ in der Begegnungsstätte am Pontorsonplatz zu Gast. „Der Alltag darf nicht alles schlucken: unsere Zeit, unsere Beziehungen, unsere Lebenskraft“, heißt es dazu in der von der Pfarrei herausgegebenen Broschüre zu der Lesungsreihe.

Die Autorin spüre in ihrem Buch dem Sinn dieses besonderen Tages und seinen kulturellen Wurzeln nach. Sie zeige, „dass es sich lohnt, für den Sonntag zu kämpfen, denn der Sonntag tut der Seele gut“, heißt es in der Broschüre.

Monika Gräfin Metternich ist Journalistin, Buchautorin und Mutter von fünf erwachsenen Kindern. Von ihr sagt der bekannte Psychiater und Bestsellerautor Manfred Lütz, dass sie zu den amüsantesten Sprachkünstlerinnen gehöre, die er kenne.

Weiter geht es am Dienstag, 11. März, um 19.30 Uhr im Pfarrheim Myhl mit dem Historiker Michael Hesemann und seinem Buch „Das Bluttuch Christi“.

Damit sei ihm ein allgemein verständliches Sachbuch gelungen, das einen breiten Leserkreis in die Geheimnisse der heiligen Tücher einführe, heißt es in der Einladung von St. Marien. „Michael Hesemann berichtet gut und verständlich von seinen Forschungen zu diesen Tüchern.“ Mit kriminalistischen Techniken seien die Tuchreliquien analysiert und die Ergebnisse dann mit historischen und archäologischen Erkenntnissen konfrontiert worden. „Anhand der Spuren auf den Tuchreliquien kann man das Leiden und Sterben Christi bis ins Detail nachvollziehen.“

Zu sehen sein wird im Rahmen der Lesung im Pfarrheim auch ein Faksimile des Turiner Grabtuchs in Originalgröße.

Letzte Veranstaltung in der dreiteiligen Reihe „Horizonte des Glaubens“ ist eine szenisch-musikalische Lesung zu Edith Stein von Fernández Molina am Donnerstag, 22. Mai, um 19.30 Uhr, ebenfalls im Pfarrheim in Myhl. Entwickelt wurde sie ursprünglich zum Weltjugendtag 2005 in Köln. Die Lesung sei ein kurzer chronologischer Abriss über Ediths Leben, ihre Freud- und Leiderfahrungen, ihre Begegnungen, ihr Schicksal“, so Fernández Molina. „Ihre Texte geben Einblicke in ihr facettenreiches Leben, zeigen ihren Weg der Suche nach Wahrheit.“

Dieser Weg ende bei Edith Stein in der Versöhnung mit Gott, mit ihrer eigenen Lebensgeschichte und mit den Menschen, die entscheidend gewesen seien für ihr Leben und ihren Tod.

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