Dorffest statt Kirmes: Unterbrucher Schützen gehen neuen Weg

Von: defi
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Langjährige Mitglieder wurden beim Dorffest der St.-Bernhardus-Schützenbruderschaft Unterbruch von Präsident Patrick Welfers (3.v.r.) geehrt: Karl Josef von der Stück (r.), Fritz Schwieger (2.v.r.), Erwin Piry (4.v.r.) und Heinz von den Driesch (5.v.r.). Nicole Esser ( l.) und Isabella Eva Sommer (2.v.l.) gehören zum Vorstand der Bruderschaft. Fotos (2): Dettmar Fischer Foto: Dettmar Fischer
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Das Bullenreiten war eine Aufgabe, die die Teilnehmer der Dorf-Olympiade der St.-Bernhardus-Schützenbruderschaft Unterbruch zu bestehen hatten. Der Bulle zeigte sich widerspenstig.

Heinsberg-Unterbruch. Mit frischem Wind versuchen Patrick Welfers, Präsident der St.-Bernhardus-Schützenbruderschaft Unterbruch, und sein Team, das Dorfleben in Unterbruch lebendig weiter zu gestalten. Hintergrund: Im vergangenen Jahr war die Schützenkirmes eher mau besucht.

Darum hatten sich die Verantwortlichen bei den St.-Bernhardus-Schützen mit ihrem jungen Präsidenten, gerade mal 29 Jahre alt ist er, doch schon 19 Jahre lang Mitglied der Unterbrucher Schützenbruderschaft, entschlossen, anstelle einer traditionellen Kirmes ein Dorffest zu organisieren. Patrick Welfers: „Wir sind mit dem Besuch sehr zufrieden, auf jeden Fall haben wir deutlich mehr Gäste als bei der letzten Kirmes. Wir wollen im Moment offen lassen, ob es noch mal eine Kirmes geben wird.“

Die Mehrzweckhalle in Unterbruch und die dahinter gelegene Wiese bildeten den Austragungsort des Dorffestes. Auch wenn die Bruderschaft Nachwuchssorgen hat, so bestand beim Dorffest doch kein Mangel an jungen Besuchern. Mit einer Dorf-Olympiade sorgten die Veranstalter für ein geselliges Miteinander und dafür, dass im Anschluss an die sportliche Betätigung die Leckereien vom Grill- und Kuchenstand begehrt waren.

Mitglieder ausgezeichnet

Sieben Mannschaften hatten sich für die Olympiade angemeldet. Top-Act der zu absolvierenden Disziplinen war sicherlich das Bullenreiten. Vergnüglich vor allem auch für die Zuschauer war der Moment, in dem der Bulle seine ganze elek-tronisch gesteuerte Kraft dazu nutzte, den potenziellen Bullenbezwinger in seine Schranken zu verweisen und ihn in die luftgefüllten Kissen einer Art Hüpfburg schleuderte.

Weitere Disziplinen der Unterbrucher Olympioniken waren das Hufeisenzielwerfen, das Wildschweinschießen, ein Geschicklichkeitsspiel mit Bierdeckeln und das Torwandschießen. Olympiasieger wurde nach spannenden Wettkämpfen das Team „Arminia Bierfehlt“. „Kathis Wild Hogs“ erkämpfte sich die Silbermedaille. Bronze und den dritten Platz auf dem Treppchen sicherte sich die Mannschaft „Raving Rabbids“.

Der Musikverein und das Trommler- und Pfeiferkorps Unterbruch spielten zum Dorffest auf. DJ Tobias Gillessen sorgte ansonsten für Musik.

Auch langjährige Mitglieder der St.-Bernhardus-Schützenbruderschaft Unterbruch wurden beim Dorffest von Präsident Patrick Welfers ausgezeichnet. Für für seine 50-jährige Treue zur Bruderschaft wurde Karl Josef von der Stück geehrt. Gleich drei Schützenbrüder wurden für 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet und zu Ehrenmitgliedern ernannt, dies sind Erwin Piry (1959-1968 Kassierer sowie 1963 und 1995 König), Fritz Schwieger (lange Jahre aktiv im Schützenwesen als stellvertretender Vorsitzender und bei den Aufzügen) und Heinz von den Driesch (1994 König, lange Jahre aktiv beim Maibaumkomitee und den Festumzügen).

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