Donnerstag fällt Entscheidung über Heinsberger Freibäder

Von: anna
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Heinsberg. Ein Freibad in Kirchhoven, ein Freibad in Oberbruch oder zukünftig doch gar keins mehr? Noch gibt es keine verbindliche Antwort auf diese Frage. Wie es mit der Freibadsituation in Heinsberg weitergeht, entscheidet die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke GmbH am Donnerstagabend.

Zwei Konzepte liegen der Versammlung dann vor, eins von der IG 2020 in Oberbruch für den Betrieb eines „Wurmbades“ für ein Jahr, ein zweites vom Förderverein Freibad Kirchhoven, das den Betrieb dieses Freibads für die nächsten drei Jahre in Zahlen dokumentiert. Zwischenzeitlich ist nun noch ein weiteres Dokument aufgetaucht, das die Zukunft des Oberbrucher Wurmbades eindeutig auch über die einjährige Konzeptphase hinaus sichern soll.

So gibt es ein Schreiben des Vorstands der IG 2020 an Jakob Gerards als Geschäftsführer der Stadtwerke Heinsberg GmbH. „Wir haben beschlossen, die anstehende Summe von rund 1,2 Millionen Euro über den Verein zu finanzieren“, heißt es darin. Gebraucht wird dieses Geld für die Investitionen, die laut Altenburg-Gutachten zum Erhalt des Bades in Zukunft nötig sein werden. „Klar ist, dass wir das Geld bei der NRW-Bank aufnehmen wollen“, steht dort weiter zu lesen.

Der IG 2020 sei unterstellt worden, mit ihrem Konzept für nur ein Jahr quasi einen reinen Betrieb auf Probe aufnehmen zu wollen, vermutet Gerards als Grund für diesen Brief. Eigentlich bedürfe es nämlich eines solchen zusätzlichen Schreibens gar nicht, stellt er klar. Wer auf Dauer eines der Bäder betreiben wolle, müsse sich auch im Klaren darüber sein, die langfristigen Investitionen tätigen zu müssen.

Für das Bad in Kirchhoven beläuft sich diese Investitionssumme laut Altenburg-Gutachen sogar auf zwei Millionen Euro. Hier gibt es derzeit noch keine Information zur Finanzierung. „Es bleibt spannend“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Gerards.

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