DMK möchte sich zu Lidl-Planungen nicht äußern

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Waldfeucht/Everswinkel. Die Antwort war recht einsilbig: „Für den Unternehmensbereich DMK Ice Cream existieren klare Restrukturierungspläne, die seit Mai dieses Jahres öffentlich sind.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu Aktivitäten unserer Handelspartner nicht äußern möchten.“ Hermann Cordes, Pressesprecher der Unternehmensgruppe Deutsches Milchkontor DMK, formulierte seine Stellungnahme denkbar spartanisch auf unsere Frage nach dem in einigen Medien der Lebensmittelbranche publizierten Vorhaben des Discounters Lidl, eventuell ab 2017 einen großen Teil seines Eiscreme-Bedarfs selbst zu produzieren. Für DMK, so hieß es, könne dies einen Umsatzverlust von rund 100 Millionen Euro bedeuten. Die Frage, welche Auswirkungen es habe, sollte Lidl das Vorhaben in die Tat umsetzen, ließ Cordes unbeantwortet.

Offenbar soll sich an der Zielsetzung von DMK nichts ändern. Für die Standorte Waldfeucht-Haaren, Everswinkel und Prenzlau sind demnach Investitionen im zweistelligen Millionenbereich geplant. Modernste Produktionslinien sollen neue Rezepturen ermöglichen und so nicht nur die Attraktivität am Markt erheblich erhöhen, sondern auch Möglichkeiten eröffnen, Kunden zu beliefern, die bisher nicht erreicht wurden.

„Die Standorte mit ihren Arbeitsplätzen sollen zukunftssicher gemacht werden“, sagte Dr. Andreas Kricsfalussy, Sprecher der Geschäftsführung der DMK-Eissparte, im Mai. Demnach dürften also in Haaren die Zeichen weiter auf Wachstum stehen.

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