Diese Künstlerinnen arbeiten mit Objekt und Objektiv

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Erkelenz. „Altes und Neues“ – so deklarieren die beiden Künstlerinnen Christa Hammermeister und Renata Scherra in der Galerie des Förderkreises ProArte in Erkelenz, Franziskanerplatz 6, ihre Ausstellung von Freitag, 17. November, bis Sonntag, 10. Dezember.

Ein Blick in die Zukunft zeigt gleichzeitig das Heute, das Morgen und auch das Übermorgen – Christa Hammermeister hat im Spiegel mutig ihre eigene Vergänglichkeit porträtiert, steht aber auch noch fest zu ihren künstlerischen Werken in der Jetztzeit.

Ob auf Leinwand mit Acryl, Pastell oder Aquarell gemalt, ob mit Tusche, Kohle oder Rötel gezeichnet, mit Wellpappe, verschiedenen Papieren oder Restmaterialien collagiert, aus Schrott, Blei oder Holz gebaut: Christa Hammermeister ist handwerkende Graphikerin, Malerin, Bildhauerein, Schreiberin und lässt sich von ihren Gefühlen leiten.

Obwohl die Werke so verschieden aussehen, vereint sie doch die Suche nach dem Menschlichen und die Frage nach dem „Warum“.

Ähnlich ist das auch bei Hammermeisters Kollegin Renate Scherra aus Düsseldorf, die mit ihren schlaglichtartigen Fotografien weltweit die Zeit per Objektiv einfängt.

Nicht Willkür oder Zufall bestimmen die Bilder und Skulpturen, sondern setzen Erfahrenes, Träume und Erinnerungen der Künstlerin um. „Meine Momentaufnahmen, geprägt von Menschen, Architektur oder Landschaften dieser Welt, erscheinen dem Betrachter im Idealfall als authentische, objektive Abbilder ihrer selbst“, sagt die Fotokünstlerin.

Renate Scherra besticht durch dokumentarische Sachlichkeit, ohne dabei beliebig zu werden.

Die Brennweiten der verwendeten Objektive entsprechen dem menschlichen Auge, sind Grund für den unmittelbaren Zugang zur gezeigten Situation und ihre Perspektive.

Nach der Fotografenlehre arbeitete sie in renommierten Werbeagenturen. Ab 1969 betrieb sie ein eigenes Fotostudio, von 1978 bis 2008 ein eigenes Fotolabor. Zu ihren Kunden gehören auch die weltbekannten Fotografen Helmut Newton und Thomas Ruff.

Obwohl sie die Eifellandschaft liebt, sind ihre Fotografien Zeugnisse der vielen Reisen durch die ganze Welt. Jedes einzelne Bild ist analog entstanden, keines ihrer Bilder digital bearbeitet.

Zahlreiche Ausstellungen in Düsseldorf und ganz Europa haben ihre professionellen Fotografien gezeigt.

Zur Vernissage am Freitag, 17. November, 19 Uhr, zeigt Autorin Gisela Stotzka Außergewöhnliches und Verbindendes der Protagonistinnen auf, und das Duo EigenArts sorgt für den musischen Part. Die Ausstellung ist sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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