Heinsberg - Die Zukunft des Heimatvereins Heinsberger Lande bleibt ungewiss

Die Zukunft des Heimatvereins Heinsberger Lande bleibt ungewiss

Letzte Aktualisierung:

Heinsberg. Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins der Heinsberger Lande ist Helmut Coenen in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt worden. Coenen mahnte an, jüngere Mitglieder zu finden, die den Vorstand in seiner Arbeit entlasten.

Sonst löse sich der Verein Ende des nächsten Jahres auf. Coenen ging bei der Versammlung im Haus Lennartz in Heinsberg auch auf die Fahne des Katholischen Arbeiter-Vereins St. Joseph Heinsberg ein. Sie wurde vom Heimatverein erworben und nun im Auftrag der Stadt in einem Glasrahmen zu Erhaltungs- und Präsentationszwecken gesichert.

In einem Rückblick erläuterte Franz August Schumacher, dass im vergangenen Jahr 13 Veranstaltungen mit 803 Teilnehmern stattfanden. Jakob Zeitzen, Mitglied des Vereins sowie des Kirchenvorstandes St. Gangolf Heinsberg, erläuterte danach, dass 14 erhaltene Figuren des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Marienaltares der Kirche restauriert werden sollen.

Restaurierung übernommen

Es ist beabsichtigt, sie in einer neu zu schaffenden Darstellung in der Propsteikirche wieder zu zeigen. Dies beruht auf einer Initiative der Vereinigten Schützenbruderschaften Heinsberg. Geschaffen wurde der Altar 1880 vom Heinsberger Bildhauer Heinrich Koulen nach dem Vorbild des Pacher Altares der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Wolfgang im Salzkammergut.

Der Heimatverein hat 2015 die Kosten der Restaurierung der Figur Maria Magdalena übernommen, die im Rahmen der Versammlung vorgestellt wurde. Damit sind sieben der insgesamt 14 Figuren wiederhergestellt.

Zum Programm für das Jahr 2016 merkte der Vorsitzende an, dass die Mehrtagesfahrt nach Mecklenburg-Vorpommern bereits ausgebucht sei und es für Interessenten eine Warteliste gebe. Das Ziel für die Weihnachtsmarktfahrt Ende November stehe derweil noch nicht fest.

Nach der Entlastung des Vorstandes kam man zu einem leidigen Thema. Coenen machte die Mitglieder darauf aufmerksam, dass es wichtig sei, jüngere Kandidaten für die Vorstandsämter zu finden. Schließlich seien die derzeitigen Mitglieder bereits seit rund 30 Jahren in ihren Ämtern tätig. Sollten keine Nachfolger gefunden werden, löst sich der Verein zum Jahresende 2017 auf.

Dies sei keine Drohung des bestehenden Vorstandes, sondern die Folge einer seit langem erkennbaren Entwicklung, machte Coenen deutlich. Schließlich hätte jegliche Art der Mitgliederwerbung in der Vergangenheit kaum Erfolge erzielt und den Vorstand in seiner Arbeit nicht entlastet.

Fotoschau zum Abschluss

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung an diesem Abend war die Neuwahl des Vorstands. Helmut Coenen wurde von den Mitgliedern erneut zum Vorsitzenden gewählt, Franz August Schumacher bleibt stellvertretender Vorsitzender. Klaus Mispelbaum bleibt Geschäftsführer, Gertrud und Peter Ohlenforst sowie Hans-Peter Johnen wurden zu Fahrten- und Wanderwarten gewählt. Gertrud und Peter Ohlenforst erklärten jedoch, dass sie ihre Tätigkeit zum Jahresende aufgeben werden. Als Nachfolgerin von Waltraud Rausch wählten die Mitglieder Rosel Krings zur Kassenprüferin.

Zum Abschluss der Versammlung folgte schließlich noch eine Fotoschau. In dieser sahen die Mitglieder Bilder aus den Fahrten und Wanderungen des abgelaufenen Jahres.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert