Die Wassergebühren in Heinsberg steigen

Von: Johannes Bindels
Letzte Aktualisierung:

Heinsberg. In der letzten Sitzung des laufenden Jahres hat der Bau- und Energieausschuss der Stadt Heinsberg auch einen Beschluss zur Neufassung der Satzung zur Erhebung von Abwassergebühren und Kanalanschlussgebühren sowie über die damit verbundene Erhöhung der Gebühren gefasst.

Vorgabe für die Gebührenkalkulation war das neue Wassergesetz des Landes Nordrhein-Westfalen und die neue Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes NRW.

Dezernent Jakob Gerards erläuterte auf Nachfrage der Stadtverordneten Birgit Ummelmann (Grüne) die inhaltlichen Neuerungen der Satzung und Gebührenkalkulation. In der Neufassung der Satzung sei die Anpassung des Abschreibungsmodus des städtischen Kanalsystems notwendig geworden.

Wenn bisher auf der Basis des Anschaffungswertes abgeschrieben wurde, werde zukünftig die Abschreibung nach dem Wiederbeschaffungszeitwert erfolgen. Diese Umstellung erhöhe die Abschreibungssumme deutlich. Das habe eine Anpassung der Gebührensätze für die Beseitigung der von Schmutz- und Regenwasser zur Folge. Die Schmutzwassergebühr erhöhe sich von 2,31 auf 2,75 Euro pro Kubikmeter. Die Regenwassergebühr je Quadratmeter befestigter Fläche werde von 0,44 auf 0,64 Euro erhöht.

Die neue Satzung über die Erhebung von Abwassergebühren und Kanalanschlussbeiträgen und die Gebührenkalkulation mit den erhöhten Gebühren wurden mehrheitlich beschlossen. Die Abwasserbeseitigungssatzung wurde der neuen Mustersatzung entsprechend angepasst und ebenfalls mehrheitlich beschlossen.

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