Die Traktoren in Reih und Glied um die Kapelle

Von: Helmut Wichlatz
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Erkelenz-Matzerath. Ein seltener Anblick bot sich dem Betrachter in Matzerath. Rund um die Kapelle standen in Reih und Glied alte Traktoren und andere Fahrzeuge, wie man sie sonst nur auf den Treffs in der Region zu Gesicht bekommt.

Die Besitzer der historischer Traktoren und Landfahrzeuge hatten sich zur Segnung ihrer Schnauferl an der Kapelle getroffen, um die Saison stilvoll und mit dem Segen der Kirche zu beenden. Eingeladen hatte Karl Mones, der „Macher“ des Granterather Treckertreffs. „Vor zwölf Jahren kam mir die Idee gemeinsam mit Franz-Willi Wimmers, als wir uns in Matzerath getroffen hatten, um nach Tetelrath zum Treckertreff zu fahren“, erinnert sich Mones. Angeregt wurde sie durch die damalige Küsterin Erika Moll. Gedacht war an eine Segnung der Treckerfahrer und ihrer Fahrzeuge zum Abschluss der Freiluftsaison.

Schnell wurde eine Tradition daraus – und seitdem treffen sich die Traktorbesitzer am letzten Oktobersonntag in Matzerath, um auch nach der Segnung beim gemeinsamen Frühstück in der Mehrzweckhalle zu fachsimpeln und die zurückliegende Saison Revue passieren zu lassen.

Den Segen sprach die Erkelenzer Gemeindereferentin Ursula Rothkranz, die damit aber vor allem die Menschen auf den Maschinen meinte und ihnen auch weiterhin eine unfallfreie Fahrt wünschte. Am Sonntag fanden 36 Besitzer mit ihren liebevoll restaurierten Fahrzeugen den Weg nach Matzerath.

„Die Teilnahme hängt natürlich immer vom Wetter ab“, weiß Mones. „Bei gutem Wetter haben wir auch Besucher aus Mönchengladbach und Umgebung dabei“. Wegen des Regens blieb man also eher unter sich. Der guten Stimmung beim gemeinsamen Frühstück und anschließenden Austausch tat dies aber keinen Abbruch.

Bei den Gesprächen wurden Reparaturtipps ebenso ausgetauscht wie Termine für weitere Treckertreffs in der Region. Zuerst einmal geht es jetzt jedoch in den Winterschlaf, denn die alten Maschinen bieten für Fahrer und Passagiere kaum Schutz vor der Witterung.

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