Die Sint-Jan-Halle steht Kopf

Von: agsb
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Sie waren das Highlight des Abends: Das „Drie Geschaar“ brachte das Publikum mit einer wahnsinnigen Nummer zum Brüllen. Foto: agsb

Selfkant-Höngen. Was für ein Narrendoping im Selfkant! Es war gegen 22.45 Uhr, da erlebte ganz Höngen auf der Kappensitzung der Interessengemeinschaft einen der wohl besten Karnevalsauftritte der bisherigen 22 Jahre.

Sitzungspräsident Reinhard Lenz wusste zwar, dass das „Drie Geschaar“ auf dem Programm standen, aber was die drei sich für dieses Jahr ausgeheckt hatten, konnte im Vorfeld kaum jemand erahnen. Die Besucher der ausverkauften Sint-Jan-Schützenhalle reckten die Hälse in die Höhe und ahnten noch nicht, was die Halle in den nächsten Minuten erleben sollte.

Es wurde viel Bein gezeigt

Als die drei Männer die Bühne betraten, gab es in der Halle kein Halten mehr. Die jeweiligen Bäuche der drei Männer waren als Gesicht bemalt, der Bauchnabel als Mund mit dicken Lippen umgeben. In Bauchnabelhöhe war auch das Mikrofon aufgestellt.

Ihr Auftritt zwang auch den letzten Besucher, mit einem Taschentuch die Tränen vor Lachen zu trocknen. Der Auftritt der drei verkleideten Männer brachte den ganzen Saal zum Brüllen.

Allerdings gab es bereits zuvor kein Halten mehr, denn das junge Senioren-Männerballett zündete gleich zu Beginn ein wahres Feuerwerk ab. Als Krankenschwestern verkleidet fegten sie über die Bühne, da wurde viel Bein gezeigt.

Der Wahnsinn begann gleich beim alljährlichen Eisbrecher Manni Opinksi. Als Weinkönig aus dem Selfkantland machte er Werbung für seine Region. Er brachtedie ausverkaufte Halle schon früh auf Betriebstemperatur.

Die Showtanzgruppe Unique aus Schierwaldenrath fegte im Wirbelwind „Back to the roots“, ehe ein Dinner „op Platt“ mehr als herzhaftes bot.

Der Knietanz der Pianogirls war ein richtiger Stimmungsmacher für Höngens Büttenoriginal Jupp Vieten. Als Haustyrann ließ er kein Auge trocken.

Die Flashlights aus Waldenrath zogen das Schützenfest auf, die Showtanzgruppe ist einzigartig. Das ältere Senioren-Männerballett ließ die Hippie-Zeit nochmals hochleben und bot ebenfalls eine tolle Nummer.

Jens Fleischer als Schänkewursch nutzte die Stimmung, legte hier mit viel Narrengewürz richtig nach. Die Piepeköpp als Höngens Hofsänger sind immer dabei, gehören zum Höngener Karneval wie der Kölner Dom zu Köln.

Vor den beiden grandiosen Schlussnummern des langen Abends waren plötzlich die Piraten los, die Showtanzgruppe Diamond Girls aus Höngen kamen in friedlicher Absicht. Bei ihrem Anblick wurde nicht nur der Elferrat schwach.

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