Die Showlights sind dem Abgeordneten viele Fotos wert

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:Die Showtanzgruppe Unique aus Schierwaldenrath war auf dem Weg von Waldenrath nach Amerika. Foto: agsb
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Gisela Liebens ist Gründerin der Showlights und war auch deren Trainerin. Fotos (2): agsb Foto: agsb

Heinsberg-Waldenrath. Was 1988 als ein reines Vergnügen begann, sollte rasch zu einem einzigartigen Erfolg werden. „Wir waren eine Truppe junger Mädchen, die bei den Sportfesten der DJK Waldenrath zur Musik tanzten. Hieraus wurde die Idee geboren, eine Tanzgruppe zu bilden“, blickt Gisela Liebens zurück. Sie wurde dann die eigentliche Gründerin der Showlights.

An den ersten Tanz erinnerte man sich in Waldenrath noch als sei es gestern gewesen: Die 15 jungen Mädchen studierten einen Clowntanz ein. Der daraufhin einsetzende Erfolg überraschte die Mädels – auf der Waldenrather Sitzung schlug dieser Tanz wie eine Bombe ein. Jetzt war klar: Wir gründen sogar eine Showtanzgruppe. Schnell war der Name „Showlights“ geboren.

Im folgenden Jahr hieß das Motto des Tanzes, den man einstudierte, „The Pink Panther“. Und es gab auch gleich die erste Anekdote der Girls. „Ich glaube bis heute erinnert man sich noch an die Kostümzusammenstellung: Die Mädels erklärte mich für verrückt“, lacht Giesela Liebens. Sie hatte die Mädchen in Baumwoll-Leggings mit figurbetonendem Body, lange Pferdeschwänzen und selbstgebastelten Pappmaschee-Ohren gesteckt.

Schon nach kurzer Zeit hatten sich die Showlights einen überregionalen Namen geschaffen, die Truppe war überaus angesagt und war auch in den folgenden Jahren Ideengeber und Vorbild für andere Showtanzgruppen im Kreis Heinsberg. Unvergessen ihre Auftritte unter anderem unter dem Motto „New York–Brasil“, „Mary Poppins, „Olympic Symphonies“, „Seaworld“, „Gladiators“, „Auf der Pirsch“ sowie „Sherlock Holmes“ in diesem Jahr.

Eine Reihe von Trainerwechseln

Gisela Liebens fungierte in den Anfängerjahren auch als Trainerin; sie war bis 1992 aktiv. Dann übernahm Anja Voßenkaul-Fürstauer die Regie, die Truppe wurde mehr und mehr zum „Hit“ und konnte sich vor Anfragen kaum retten. Bis 1995 war Anja Voßenkaul-Fürstauer aktiv, dann übernahm Bettina Nobis die Regie für zwei Jahre, ehe die Vorgängerin wieder Trainerin für zwei Jahre wurde. Im Jahr 2000 übernahm Bettina Küppers für drei Jahre das Zepter, Ellen Keulen war ein Jahr aktiv, 2004 folgte Monika Backhaus , Christina Rademakers trainierte 2007, Anne Nacken übernahm 2008 und 2009, Monika Backhaus erneut 2010, Beate Lenzen von2011 bis 2012, und im Jubiläumsjahr hat Evelyn Heynen erneut das Ruder in der Hand.

Schirmherr und Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder findet es „erstaunlich“, dass gleich in der Gründerjahren viele Titel errungen wurden.

So stand man bei der Deutschen Meisterschaft zunächst „nur“ auf dem Podest, später stand man ganz oben, und auch den Europameisterschaften kletterten die Showlights stetig höher. Inzwischen stehen auch hier viele Titel zu Buche; die Liste der Kreismeistertitel ist meterlang. Dieder blickte auf den Titel „Champion oft the Champions“: Dieser wurde nach einer Europameisterschaft frenetisch gefeiert.

Dieter Schmitz, Vorsitzender der DJK Waldenrath ist heilfroh, ein solches Aushängeschild für den Verein zu haben. Er erinnert sich gerne an die vielen Hupkonzerte durch den Ort nach errungenen Meisterschaften. „Unser Zusammenhalt in der DJK ist der Garant für den Erfolg. Bei den Showlights wird dieser Zusammenhalt noch getoppt – und das ist der Grundstein“, sagt Schmitz.

Bernd Krückel (MdL) blickt freudestrahlend auf die Anfänge zurück, denn als junger Mann war er selbst mit der Kamera bei den Kappensitzungen dabei. Ganz besonders die Showlights waren ihm viele Fotos wert. Ortsvorsteher Manfred Fell sieht eine „rasante Entwicklung voller Dynamik“ im Tanzsport. Fell lobt auch die Nachwuchsarbeit, denn mit dem Minilights und Flaslights bietet die DJK Waldenrath drei Showtanzgruppen auf, die nicht nur tänzerisch begeistern. Waldenrath wird beneidet, immer wieder hübsche junge Damen für den Tanzsport gewinnen zu können.

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