Die Schussfahrt auf der Pontorsonalle

Von: Anna Petra Thomas
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Wer hat die Nase vorn? Beim „Crazy Race“ gingen immer zwei Starter gleichzeitig auf die Strecke. Foto: Anna Petra Thomas
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Auch Erwachsene – wie Markus Stüllenberg in Motocross-Montur – hatten viel Spaß beim verrückten Rennen.
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Gut geschützt wagten sich auch junge Rennfahrer auf die Schussfahrt die Pontorsonallee hinunter.

Wassenberg. Mit seinen selbst gemalten, bunten Banden und den Strohballen entlang der Strecke bot das „Crazy Race“ für Bobby-Cars und Bierkisten auf der Pontorsonallee in Wassenberg auch bei seiner vierten Auflage das Flair ganz großer Rennen auf vier Rädern.

Einen großen Beitrag leistete dazu die erstmals eingesetzte elektronische Zeitmessung, bei der das Ergebnis für jeden der beiden gleichzeitig startenden Fahrer in roten Zahlen groß angezeigt wurde.

Ebenso begeistert wie die Teilnehmer waren von Anfang an die Helfer des Jugendzentrums „JuZe“ in ihren orangefarbenen Shirts und die der Bruderschaft St. Donatus-Heilig-Kreuz 1790 Myhl/Altmyhl in schwarzer Kleidung. „Der Asphalt brennt wieder!“ stand sogar auf den Shirts der „JuZe“-Aktiven.

Seit 15 Jahren

Seit 15 Jahren gebe es das Rennen nun schon, erzählte Ralf Barten von der Bruderschaft oder besser von den Castle Pipers, den Dudelsackspielern, die Teil der Bruderschaft sind. Bereits zum vierten Mal finde es nun nicht mehr in Myhl, sondern in Wassenberg statt. „Das Gelände bietet sich dafür an“, betonte er mit Blick auf die Strecke mit zwölf Prozent Gefälle und lobte nicht zuletzt die gute Zusammenarbeit mit dem „JuZe“. Während die Myhler sich in der Rennleitung engagierten und mit Patrick Barten den Sprecher am Zieleinlauf stellten, kümmerten sich Patrick Geiser und sein „JuZe“-Team um den korrekten Start, wo noch eine kleine Startrampe aufgebaut war, um das leibliche Wohl der Teilnehmer und Zuschauer sowie um das Spieleangebot auf dem Pontorsonplatz.

Teilnehmen konnte am Bobby-Car-Rennen, wer mindestens sechs Jahre alt war. Die jüngeren Bobby-Car-Fans tummelten sich derweil auf dem kleinen Parcours nebenan. Wer das 14. Lebensjahr vollendet hatte, durfte beim Bierkisten-Rennen mitfahren. Ein Startgeld wurde für Kinder und Jugendliche nicht erhoben, viel mehr noch stellte das „JuZe“ für die Teilnahme nicht nur Bobby-Cars zur Verfügung, sondern auch die notwendige Schutzausrüstung wie Helme oder Knie- und Ellenbogenschoner.

In der Superklasse beim Bobby-Car-Rennen waren auch Umbauten erlaubt, und beim Bierkisten-Rennen durfte alles an den Start, was Reifen drunter hatte. Da war viel Spaß schon programmiert. Den hatten auch nicht nur die ganz jungen Besucher im Bobby-Car-Parcours, wo sie etwas gewinnen konnten, sondern auch alle anderen auf der Hüpfburg oder beim Torwandschießen.

Strahlende Gesichter gab es bei der Siegerehrung für alle sechs Wettbewerbe.

Die Gewinner

Die Gewinner in der Superklasse und im Teamrennen mit dem Bobby-Car freuten sich zudem über große Wanderpokale. Hier die Ergebnisse: Klasse 6-10 Jahre: 1. Max Bender, 2. Nick Stollenwerk, 3. Kathalina Parker; Klasse 11-15 Jahre: 1. Kilian Buchkremer, 2. Sophie Lattek, 3. Lana Klein; Open: 1. Richard Bender, 2. Lukas Meirich, 3. Valerie Bender; Super-Einzel: 1. Richard Bender, 2. Daniel Parker, 3. Aron Sodermanns; Super-Mannschaft: 1. Castle Pipers, 2. Alk, 3. Erotik; Bierkisten-Einzel: 1. Bart Lammert, 2. Patrick Geiser, 3. Kamil Katzwarcyk.

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