Die neue Turnhalle: Statt muffig und alt jetzt hell und wohlriechend

Von: mb
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Die offizielle Eröffnung mit Karlheinz Bonitz und Bürgermeister Reinhold Pillich Foto: Baltes
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Willkommen am neuen Ort nach dem Umzug aus dem Begegnungszentrum: Auch die Mitarbeiter des Mütterzentrums luden am Tag der offenen Tür in die Räume an der Zweifachturnhalle ein. Foto: Baltes

Wegberg. Geräumig, lichtdurchflutet, wohlriechend und mit einem Zugang zur Terrasse. So stellt man sich ein neues Zuhause vor. Acht Wegberger Vereine haben in der neuen Zweifachturnhalle an der Maaseiker Straße in Wegberg so ein Domizil gefunden. Sie öffneten die Pforten zum Tag der offenen Tür, um sich und die neuen Räumlichkeiten zu präsentieren.

Die Anton-Heinen Vokshochschule, die Arbeiterwohlfahrt, die 1. Große Stadtgarde, die Kreismusikschule, der MGV Liederkranz, das Mütterzentrum und der Theaterverein Schwalmbühne Harbeck und der TuS Wegberg – alle sind voll des Lobes. Ihre bisherige Heimat, das BGZ, sei dagegen „ein muffiges altes Gebäude“ gewesen.

Karlheinz Bonitz erinnerte an den Kampf der Vereine um neue Räumlichkeiten, an die „Abrissbirne, die ständig über unseren Köpfen schwebte“ und bedankte sich beim Technischen Beigeordneten Rudolf Fabry und Bürgermeister Reinhold Pillich, „einem Freund der Wegberger Vereine“.

„Auch im Rathaus gibt es gute Ideen“, stellte Pillich fest und bedankte sich den vielen Ehrenamtlern, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. Er war nicht nur von Räumlichkeiten angetan, auch die Wohlgerüche von Grill, Weinstand, Cafeteria und Waffelbäckerei waren ihm nicht entgangen. Was ihn zu dem Seufzer veranlasste: „Wie soll ich da abnehmen?“

Viele Wegberger nutzten die Gelegenheit, die freundlichen Räume in Augenschein zu nehmen. Der Seminarraum der Volkshochschule wurde als „hervorragend“ gelobt, und in den Räumen der AWO, ideal für Kaffeekränzchen und Bingo, unterhielt die „Klänger-stu’ef mobil“ des Historischen Vereins die Gäste. Gleich nebenan stellte der TuS Wegberg sein neues 63 Quadratmeter großes Reich für Vereins-, Vorstands- und Jugendarbeit vor. Durch eine mobile Trennwand zum Bereich der AWO können die Räume im Bedarfsfall vergrößert werden.

Die Musikschüler der Kreismusikschule sorgten für die musikalische Untermalung des Tages.

52 Sänger proben wöchentlich im Raum des MGV Liederkranz, zur Zeit für ein Konzert am 15. Juni in Rath-Anhoven. „Alles, was uns jetzt noch fehlt, ist Sängernachwuchs“, so André Hosten. Für die 1. Große Stadtgarde freute sich Simone Mühle über die Annehmlichkeiten der neuen Unterkunft, „Küche, eigene Toilette und ideale Lage, direkt neben den Schulen.“

Gleich zwei Räume nutzt der Theaterverein Schwalmbühne. Einen Lagerraum, in dem Bühnenbild und Requisiten untergebracht sind und einen Probenraum. Der war anlässlich des Tages der offenen Tür in ein umfangreiches Bild- und Schriftarchiv verwandelt worden.

Auch das Mütterzentrum hat gleich mehrere Räume bezogen für Babytreff, Krabbelgruppe, Mini-Kindergarten, Mütter-Café und Second-Hand-Shop. „Wir haben viel Platz bekommen“ freute sich Kerstin Wittke. Ab dem Sommer sind im Mini-Kindergarten für Kinder ab zwei Jahre übrigens wieder Plätze frei.

Neben der Freude über die neue Heimat haben alle Vereine noch etwas gemeinsam. Ausnahmslos alle loben den Zusammenhalt und das freundliche Miteinander der Nutzer der neuen Zweifachturnhalle.

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