Erkelenz-Borschemich (neu) - Die neue Kapelle soll Ort für Impulse sein

Die neue Kapelle soll Ort für Impulse sein

Von: hewi
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Feierliche Einweihung: Weihbischof Johannes Bündgens und Pastor Werner Rombach an der Martinus-Kapelle in Borschemich (neu). Foto: Wichlatz
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Die Martinus-Kapelle in Borschemich (neu). Foto: Wichlatz

Erkelenz-Borschemich (neu). Mit einer feierlichen Zeremonie wurde die Martinus-Kapelle in Borschemich (neu) eingeweiht. Bis kurz vor der Einweihung war noch gearbeitet worden, wenige Minuten vorher wurde noch am Schloss der Eingangstür geschraubt, durch die Weihbischof Dr. Johannes Bündgens den Neubau betreten würde, um ihn zu weihen.

Dies tat er, nachdem er an der Spitze der Prozession vor dem romanisch anmutenden Bau angekommen war und den Schlüssel erhalten hatte.

Nach kirchlicher Sitte klopft der Bischof an, ihm wird geöffnet und er betritt als Erster die neue Kirche beziehungsweise Kapelle. Dann beginnt die Zeremonie der Weihe des Altars durch Salbung und Abbrennen von Weihrauch. Auch wird der Ambo geweiht, der aus den Messdienerbänken der alten Kirche gefertigt wurde, bevor es zu den zwölf Weihekreuzen weitergeht. Nicht viele Geistliche kommen in den seltenen Genuss, eine Kirche weihen zu können. Für Pastor Werner Rombach war es nach Immerath (neu) innerhalb weniger Wochen schon die zweite Weihe.

Bischof Bündgens betonte, dass noch am Abend zuvor eine Kirche im Bistum entweiht werden musste. Umso erfreuter sei er über diese Weihe, sie sei ein Zeichen dafür, dass „unsere Kirche gegen alle Trends Zukunft hat“. Auch die Martinus-Kapelle sei kein Gebäude, das nur aus Steinen besteht. „Sie ist auf Menschen gebaut und kein totes Gemäuer“, betonte Bündgens.

Nach der Weihe des Altars machte sich Küster Heinz-Willi Goebels daran, den Altar zu reinigen und zu schmücken. Nachdem auch das Tabernakel geweiht war, wurde dort das ewige Licht entzündet.

Fleißige Handwerker

Weihbischof Bündgens lobte die Arbeit des Architekten Elmar Paul Sommer, der den Bau von der Planung bis zur Weihe begleitet hatte – und die Handwerker, die bei der Fertigstellung nicht auf Überstunden und Feierabende geachtet hatten, um den Termin zu halten. Vor dem Schlusssegen hatten auch die offiziellen Gäste Gelegenheit, den Borschemichern die besten Wünsche zu übermitteln. Die stellvertretende Bürgermeisterin Astrid Wolters erklärte, dass „viele Hände, Ideen und Geduld nötig waren, bis diese Kapelle endlich stand“. Dafür danke sie allen Beteiligten. Im Namen der Evangelischen Gemeinde wünschte Pastor Günter Wild, dass „von diesem Ort viele Impulse ausgehen mögen“. Nach dem Schlusssegen segnete Bündgens auch den angrenzenden Gemeinderaum.

Musikalisch wurde die Zeremonie von Kantor Stefan Emanuel Knauer und dem Vokalensemble Amaryllis unter der Leitung von Nadja Ammari von der Empore aus gestaltet.

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