Waldfeucht - Die Nachfrage nach Bauland in Haaren ist groß

Die Nachfrage nach Bauland in Haaren ist groß

Von: Daniel Gerhards
Letzte Aktualisierung:

Waldfeucht. Die Gemeinde Waldfeucht möchte ein neues Baugebiet nahe des Gemeindewasserwerks ausweisen. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses haben dem Bebauungsplan „Am Wasserwerk“ einstimmig zugestimmt und dem Rat empfohlen, Grünes Licht für das Vorhaben zu geben.

Demnach sollen auf einer Fläche von 1,3 Hektar im Süd-Westen des Ortsteils Haaren freistehende Wohnhäuser und Doppelhäuser entlang einer geraden Stichstraße gebaut werden dürfen. Das geplante Baugebiet befindet sich an der Obspringener Straße zwischen der bestehenden Bebauung und dem kleinen Waldstück am Wasserwerk.

In der schriftlichen Begründung zur Änderung des Flächennutzungsplanes heißt es, dass das Baugebiet nötig geworden sei, weil „aufgrund der insgesamt sehr guten Infrastruktur und des ausgeprägten Soziallebens“ in Haaren eine große Nachfrage nach Bauland bestehe, insbesondere bei der Haarener Bevölkerung sei der Bedarf groß. „Darauf weisen diverse Anfragen aus der Wohnbevölkerung hin“, heißt es in der Begründung. Und dem möchte die Gemeinde nun nachkommen.

Allerdings gibt es bei diesem Baugebiet eine Besonderheit, was die Grundstücke angeht, wie Sebastian Schütt vom Planungsbüro VDH in Erkelenz sagte. Entlang der geraden Stichstraße mit Wendehammer gibt es eine Einschränkung für Bauherren: Rechts der Stichstraße (von der Obspringener Straße aus gesehen) soll das Baufenster nur 12,50 Meter betragen. „Aus Gründen des Wasserschutzes ist der Gestaltung eine Grenze gesetzt“, sagte Schütt. Denn der Rest dieser Grundstücke liege in einem Gebiet, das aus Wasserschutzgründen keine Bebauung zulässt. Auf der anderen Seite der Straße betrage die Größe des Baufensters – „wie heutzutage üblich“ – 18 Meter.

Etwas Abstand zum Waldrand

In Richtung des kleinen Waldstückes möchte die Gemeinde einen Grünstreifen in öffentlichem Besitz halten. Das sei zum Beispiel sinnvoll, damit herunterfallende Äste nicht direkt auf das Grundstück eines der zukünftigen Anwohner fallen, sagte Planer Schütt.

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