Die letzten Tage von St. Martinus in Borschemich

Von: eska
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Von St. Martinus in Borschemich bleiben nur Trümmer übrig. Foto: CUH

Erkelenz. Die Dieselmotoren der schweren Bagger dröhnen, die stählernen Werkzeuge rücken dem alten Gemäuer der ehemaligen Kirche in Borschemich unerbittlich zu Leibe. Die letzten Tage von St. Martinus sind gekommen, die Kirche in dem Tagebaudorf wird abgerissen.

Wo vor Wochenfrist noch scheinbar unberührt das einstige Gotteshaus stand, ist mittlerweile nur noch ein Rest des Turms von ehedem St. Martinus zu sehen, inmitten eines Haufens zerbrochener Steine und zersplitterten Holzes.

Die im Auftrag des Tagebaubetreibers RWE Power angerückten Bagger sind indes nur ein kleiner – wenn auch umso bitterer – Vorgeschmack auf das, was in Borschemich folgen wird: Die Schaufelradbagger werden bald vom vormals so stolzen Ort nur noch ein Loch übriglassen.

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