Die „Heinselmänner“ machen schnelle Hilfe möglich

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1000 Euro für den guten Zweck: Tanja Herfs (3. v. r.) und ihre Vorstandskolleginnen der Katholischen Frauengemeinschaft Effeld überreichten jetzt einen symbolischen Scheck an den Heinselmänner-Vorsitzenden und Landrat Stephan Pusch.

Wassenberg-Effeld. Schnelle Hilfe für unverschuldet in Not geratene Menschen – mit dieser Zielsetzung ist vor nunmehr dreieinhalb Jahren der regionale Telekommunikationsdienstleister NetAachen angetreten, um sein soziales Engagement im Kreis Heinsberg auszubauen. Seitdem sind die „Heinselmänner“ dort zur Stelle, wo andere Quellen versiegen.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung hatten die beiden Vorstandsmitglieder des Vereins, Johannes Bartz und Wilfried Boms, konkrete Zahlen zur Hand. So schütteten die Heinselmänner seit der Vereinsgründung im Mai 2010 bereits knapp 60.000 Euro aus. „Kleinere Projekte wurden dabei ebenso berücksichtigt wie größere Hilfsaktionen, mit denen wir von harten Schicksalsschlägen betroffenen Familien wieder eine Perspektive eröffnen konnten“, so Bartz und Boms. Sie seien sicher, dass die finanzielle Unterstützung immer genau dort ankomme, wo sie auch dringend benötigt werde.

Eine Gewissheit, die auch die Katholische Frauengemeinschaft Effeld dazu veranlasst hat, die Heinselmänner-Idee der NetAachen mit 1000 Euro zu unterstützen. „Wir leben in Wassenberg und im Kreis Heinsberg und möchten deshalb einen effektiven Beitrag für praktikable Hilfsansätze vor Ort leisten“, sagte Sprecherin Tanja Herfs bei der Übergabe des symbolischen Schecks an den Heinselmänner-Vorsitzenden und Landrat Stephan Pusch. Erwirtschaftet wurde das Geld im Rahmen eines karnevalistischen Abends, den die Frauen durchweg mit eigenen Kräften gestalteten. Weitere 500 Euro wurden aufs Konto von Donum vitae, der Schwangerschaftskonfliktberatung im Kreis Heinsberg, überweisen.

Teil der Dorfgemeinschaft

Die Katholische Frauengemeinschaft ist als Teil der Dorfgemeinschaft aktiv, um Effelder Frauen sowohl besinnliche als auch fröhliche Stunden zu bereiten. Die Aktivitäten reichen von Messfeiern und Frühstücken über Kleiderbörsen bis hin zu Wanderungen und Ausflugsfahrten. „Als lebendige Gemeinschaft möchten wir die unterschiedlichsten Interessen aller Frauen jeglicher Konfession unseres Dorfes ansprechen“, so Tanja Herfs, die gemeinsam mit Doris Jennissen, Brigitte Cüppers, Bärbel Caron, Beate Rademacher, Sandra Heintel und Inge Linden die Vorstandsarbeit verrichtet. Und bei inzwischen 157 Mitgliedern im Alter zwischen 31 und 90 Jahren will da einiges erledigt werden.

Jury prüft Hilfegesuche

Dank engagierter Mitstreiter wie der Frauengemeinschaft wird auf die Heinselmänner auch in den kommenden Jahren Verlass sein. Eine Jury, die sich neben dem Vorstand um Landrat Stephan Pusch (Vorsitzender), Johannes Bartz (NetAachen, Kassierer) und Wilfried Boms (NetAachen, Schriftführer) zusätzlich aus Vertretern unterstützender Institutionen zusammensetzt, prüft alle an die Heinselmänner herangetragenen Hilfegesuche und entscheidet von Fall zu Fall über die Bereitstellung finanzieller Mittel.

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