Die Heinsberger sind in Ruanda bestens bekannt

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Ein strahlendes Lächeln der Kinder in Ruanda ist der das Ziel des Vereins „Wir für Ruanda“. Ein Fest im August soll dazu beitragen.

Heinsberg-Oberbruch. Es wird ein großes buntes Afrikafest mit Bands, Tanzeinlagen und viel Trommelmusik, wenn der Verein „Wir für Ruanda“ am Samstag, 1. August, ab 14 Uhr, und am Sonntag, 2. August, ab 10.30 Uhr sein 11. Benefizfest in der Realschule Oberbruch feiert. Der Erlös ist für das Zentrum Lebenshoffnung für Kinder mit geistiger Behinderung in Ruanda.

Kulinarische Genüsse aus Afrika, Indien, Portugal und natürlich auch ganz Traditionelles aus dem Rheinland wird der Verein „Wir für Ruanda“ anbieten. Der Handwerkermarkt und die große Autoausstellung mit den verschiedensten Automarken werden das muntere Treiben abrunden, sagen die Veranstalter. Alle arbeiten freiwillig mit, selbst alle Mitwirkenden des Unterhaltungsprogramms geben ihren kompletten Einsatz für das Projekt Lebenshoffnung. Erlöse sollen auch ein Trödel- und Büchermarkt sowie eine Tombola und ein Kinderprogramm erzielen.

Das Zentrum Lebenshoffnung (Amizero Y´Ubuzima) habe sich nach Vereinsangaben wunderbar entwickelt. Es sei „eine Insel der Geborgenheit, der Freude und des Glücks“ für die bis oft abgestoßenen geistig behinderten Kinder und ihre Familien.

Der Verein „Wir für Ruanda“ gibt folgende Ergebnisse der Arbeit in dem ostafrikanischen Land an: Es würden im Zentrum 102 Kinder beschult, 58 Kinder im Rahmen der Frühförderung therapiert. Elf Kinder seien in Berufsbildungsprogramm aufgenommen worden. Acht Lehrer würden zu Sonderschullehrern ausgebildet und sechs befänden sich in der Ausbildung. 222 Haushalte – das sind etwa 1000 Menschen – würden direkt von der Arbeit profitieren. Fünf Lehrer hätten in der Zwischenzeit einen Bachelor-Abschluss erworben, drei davon mit einer Arbeit im Zentrum. Zehn Gebäude seien errichtet worden. Und bei alle dem haben Heinsberger Bürger mitgeholfen.

„Heinsberg ist in Ruanda bestens bekannt. Immer wieder werden aus Ruanda Grüße mitgeschickt“, heißt es seitens des Vereins, „denn jeder weiß, dass dieses Zentrum und die gesamte Hilfe vor Ort nur durch Spenden aus Heinsberg möglich ist.“ Bei dem Afrikafest wird wieder jedes verkaufte Los der Tombola und jedes verkaufte Stück Kuchen seinen Teil dazu beitragen. „Jetzt brauchen wir nur noch gutes Wetter und viele Besucher“ sagt Vereinsvorsitzender Dr. Bernd Bierbaum.

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