Erkelenz - Die Erka-Stadt feiert ihre farbenfrohe Burgkirmes

Die Erka-Stadt feiert ihre farbenfrohe Burgkirmes

Von: hewi
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Beim Patronatsfest der Schützenbruderschaft: Nach Hochamt und Kranzniederlegung zogen die Schützen am Sonntag durch die Erkelenzer Innenstadt. Foto: Wichlatz
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Farbenfrohe Kirmes im Schatten der Lambertuskirche: Bei der traditionellen Burgkirmes in Erkelenz gehörte auch der Shaker zu den Attraktionen. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Die traditionelle Burgkirmes in der ­Erka-Stadt hatte zumindest zeitweise ihre Mühe, das Publikum bei dem unberechenbaren Wetter auf den Kirmesplatz zu locken. Doch selbst am Samstag waren abends Unerschrockene unterwegs, um die Fahrgeschäfte und weiteren Attraktionen der Kirmes in Augenschein zu nehmen.

Begonnen hatte die Kirmes, die mit rund 80 Ständen und Fahrgeschäften durchaus zu den „Schwergewichten“ in der Region zählt, am Freitag ganz traditionell mit Blasmusik und Bürgermeister. Abends stand das Feuerwerk auf dem Programm, eine weitere Tradition, mit der sich die Schausteller bei den Erkelenzern bedanken.

Die rasanten Fahrgeschäfte wie „Freak“, „Shaker“ und „Street Fighter“ waren in den trockenen Stunden dann auch durchaus ein Anziehungspunkt für die jüngeren Kirmesbesucher, die ordentlich durchgeschüttelt und auf den Kopf gestellt werden wollten.

Am „Shaker wurde immerhin auf die Wasserberieselung verzichtet, die sonst den Fahrspaß immer abrundet. Diesmal hatten die Gäste mit einer Berieselung zu kämpfen, die nicht aus der Kabine gesteuert werden konnte.

In der Planung der Kirmes hatte n die Organisatoren darauf geachtet, dass auch Familien mit kleinen Kindern auf ihre Kosten kommen. Neben Fahrgeschäften und Klassikern wie Entenangeln war es diesmal das „Verrückte Haus“, das über drei Stockwerke erforscht werden konnte.

Den Besuchern kamen Schausteller und Stadt mit preisreduzierten Angeboten in der „Happy Hour“ und den Kirmestalern entgegen, da Familienfreundlichkeit zum Konzept der Kirmes gehört. Dies hatten Bürgermeister Peter Jansen und der Vorsitzende der Schausteller, Gerd Lynen von Berg, bei der Eröffnung betont. Für die Kinder waren zudem Ballonwettbewerb am Samstag und Flohmarkt am Sonntag angesagt.

Am Sonntag hatten dann auch die Schützen der Bruderschaft Unserer Lieben Frau zum Patronatsfest eingeladen. Nach dem festlichen Hochamt in der Pfarrkirche St. Lambertus und der Kranzniederlegung hatten es sich die Schützen natürlich nicht nehmen lassen, mit ihren Gästen aus den umliegenden und befreundeten Bruderschaften durch die Stadt und über den Kirmesplatz zu marschieren.

Nach einigen Jahren, in denen es ruhig geworden war um die Schützenbruderschaft in Erkelenz, drängt die Bruderschaft, deren Tradition auf das Jahr 1418 zurückreicht, wieder in die Öffentlichkeit. Nach der abschließenden Parade auf dem Markt hatten Brudermeisterin Helga Ilbertz und ihre Schützen zum festlichen Beisammensein ins Pfarrzentrum eingeladen.

Mit dem Familientag mit stark ermäßigten Preisen klingt an diesem Montag die Herbstkirmes aus in Erkelenz.

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