Erkelenz - Die besten Stücke im Autohaus: Geländegängig bis behindertengerecht

Die besten Stücke im Autohaus: Geländegängig bis behindertengerecht

Von: Helmut Wichlatz
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E-Autos: Die automobile Zukunft hängt an der Steckdose. Das zeigte sich bei der Erkelenzer Automobilausstellung. Dort konnte man auch mit einem Geländewagen durch einen Offroad-Parcours fahren. Foto: Wichlatz
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Erkelenz. Die Automobilausstellung lockt mit den neuesten automobilen Trends jedes Jahr Schaulustige nach Erkelenz. Bürgermeister Peter Jansen hob daher auch die Bedeutung der EAA für seine Stadt hervor, die sich auch darin widerspiegelt, dass sie eine qualifizierte Veranstaltung des Stadtmarketings ist.

Auch die Zusammenarbeit mit dem Erkelenzer Gewerbering hat sich ausgezahlt. Die Händler laden schon seit einigen Jahren sonntags zum kulinarischen Treff auf den Markt und zum Bummel durch die Geschäfte in der Innenstadt ein. Eine Modenschau auf dem Vorplatz der Kreissparkasse rundete das Angebot ab.

Und da auch Bürgermeister ab und zu mal träumen, ließ Jansen nur zu gerne im neuen Ford Mustang GT den Motor an, nachdem Anke Wimmers vom Autohaus Königs die Schlüssel rausgerückt hatte. Der satte Sound, den es dann zu hören gab, ist aber auch verbunden mit sattem Verbrauch. Immerhin: Auf der Autobahn und bei gemäßigter Fahrweise komme man unter zehn Liter davon, heißt es. Aber wer will schon in einem Ford Mustang „gemäßigt“ fahren?

15 Autohäuser waren diesmal dabei und zeigten die Möglichkeiten vom sparsamen Zweitwagen bis zur geräumigen Familiendroschke oder schnittigen Cabrio. Natürlich durften auch zukunftsweisende Hybridautos oder Stadtwagen nicht fehlen, die man abends an die Steckdose hängt.

Ein besonderes Segment deckt das Autohaus Sodermanns aus Wassenberg ab. Dort kann man Autos behindertengerecht und den körperlichen Möglichkeiten der Auftraggeber entsprechend umbauen lassen. „Prinzipiell kann man jedes Auto behindertengerecht umbauen lassen“, betonte Gina Gehr. Die Auszubildende stand auf der Wiese am Ziegelweiher mit ihrer Kollegin Christina Brasack Rede und Antwort. Und zu reden gab es eine Menge, denn der Bedarf an behindertengerechten Fahrzeugen wachse.

Die Idee kam dem Inhaber des Autohauses, Frank Sodermann, als er vor rund 20 Jahren selbst nach einem Skiunfall eine Zeit lang auf den Rollstuhl angewiesen war und feststellen musste, dass dies mit einigen Einschränkungen verbunden war. „Wir beraten beim Kauf eines geeigneten Autos ebenso wie bei den möglichen und nötigen Umbaumaßnahmen“, sagte Brasack. Wichtig sei dabei, dass man nicht vom Status quo ausgehe, sondern auch den zukünftigen Verlauf der Erkrankung mit im Blick habe.

Zum Ausprobieren des Autos hat das Unternehmen einen eigenen Verkehrsübungsplatz, auf dem man sich mit dem Wagen vertraut machen kann. Sodermann war als Partner des Autohauses Sirries dabei. Der Volkswagen-Vertragspartner hatte rund 28 neue Modelle der Marken VW, Audi und Skoda mitgebracht. Darunter auch Dieselfahrzeuge. „Das derzeitige Pro-blem mit den Abgaswerten belastet uns nicht“, betonte Ulf Negwer im Namen des Traditionsautohauses. Welche Auswirkungen eine eventuelle Umrüstungsmaßnahme auf das Autohaus haben würde, konnte er noch nicht einschätzen. Neu im Sortiment ist der Passat GTE mit Plugin-Hybrid-Antrieb.

Auf der Wiese neben der Burg erwartete den Besucher das Kontrastprogramm. Autohaus Conen und seine Offroader der Marke Jeep zogen vor allem die männlichen Besucher an. Wer wissen wollte, wie sich „offroad“ anfühlt, der konnte in einem der Jeeps über den Offroad-Parcours, unter anderem mit einer Wippe, über die man das teure Gefährt steuern musste. „Die Nachfrage ist weiterhin ungebremst“, betonte Marco Metzen vom Autohaus. Teilweise konnten Importzuwächse von bis zu 40 Prozent verzeichnet werden.

Traditionell ist nach der EAA in den Autosalons der Händler eine Menge los. Denn die Konsumenten nutzen die Ausstellung immer noch, um Preise und Angebote zu vergleichen. Gekauft wird später beim Händler vor Ort.

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