Diamantenes Priesterjubiläum: Alexander Gerken feiert

Von: anna
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Der Leiter der Deutschen Franziskanerprovinz Cornelius Brohl und die Patres Herbert Schneider und Peter Schorr gratulieren Alexander Gerken (2.v.r.) nach der gemeinsamen Messe. Foto: Anna Petra Thomas

Waldfeucht-Braunsrath. Mit einer heiligen Messe und einem anschließenden Empfang im Klostersaal hat der Franziskaner-Pater Dr. Alexander Gerken im Klarissenkloster Maria Lind, wo er lebt, sein diamantenes Priesterjubiläum gefeiert. Zu den Gästen gehörte als Leiter der Deutschen Franziskanerprovinz der Provinzialminister Dr. Cornelius Bohl, der aus München angereist war.

Zusammen mit den Franziskanerpatres Dr. Herbert Schneider und Peter Schorr aus dem Kloster in Vossenack zelebrierte er die heilige Messe.

In seiner Predigt ging Schorr, der zugleich Schulleiter des Franziskus-Gymnasiums in Vossenack ist, auf das Matthäus-Evangelium ein, das über das frühe öffentliche Wirken von Jesus berichtet, der den Fischern sagte: „Kommt her, folgt mir nach! Ich werde Euch zu Menschenfischern machen.“ (Matthäus 4,19). Nichts zeige die befreiende Kraft der Botschaft Jesu besser als Menschen, die alles aufgäben und hinter sich ließen. „Es bedarf nur eines einzigen Rufes, um Familie, Beruf und Besitz hinter sich zu lassen und sich an Jesus zu binden. So hast auch Du das getan, lieber Alexander“, sagte er zum Jubilar.

Der Pater hatte zunächst Mathematik sowie Physik und erst dann Theologie studiert. Am 6. April 1957 war er zum Priester geweiht worden.

Umkehr und Nachfolge seien jedoch nicht nur Momente der ersten Berufung, betonte Schorr. „Die Umkehr muss stets neu vollzogen werden, um die Nachfolge wirklich leben zu können.“ Um Jesus folgen zu können, seien weder Bildung, noch sozialer Status oder Besitz ausschlaggebend, sondern allein die innere Bereitschaft.

Im Rückblick auf sein Studium sehe Schorr noch heute den Jubilar am Hörsaal in Münster stehen und seine Vorlesungen haltend. „Du hast mir klar gemacht, dass Theologie ohne die Bibel in der Hand ein Unding ist“, betonte er. Pater Alexander habe ihn begleitet. „Du hast das, was Gott in mir grundgelegt hat, gefestigt. Du hast in mir die Freude an meiner Berufung und der Weitergabe des Glaubens geweckt.“

Auch die Examensarbeit habe er bei ihm geschrieben, betonte Schorr. Sie sei der Sendung zur Verkündigung der Frohbotschaft gewidmet gewesen. „Ich danke Dir herzlich dafür, mich gelehrt zu haben missionarisch Kirche zu sein.“ Ob in der Stille des klösterlichen Lebens oder im Lärm der Welt, überall werde das Leben aus dem Glauben gelingen, wo Christus selbst Inhalt und Ziel sei. „Alles liegt in seinen Händen“, schloss der Pater seine Predigt.

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