Heinsberg - Deutschland-Premiere: O-Celli spielen in Heinsberg

Deutschland-Premiere: O-Celli spielen in Heinsberg

Von: Anna Petra Thomas
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Acht Celli, die den Klang eines ganzen Orchesters auf die Bühne bringen: Zu hören sind die Musiker in Heinsberg. Foto: Benjamin Brolet

Heinsberg. Ein Cello, zwei Celli, … nein, gleich acht davon in einem Ensemble, genannt „Ô-Celli“, werden am Montag, 12. September, um 20 Uhr im Heinsberger Rondell im Klevchen zu Gast sein. Untertrieben wäre es nicht zu behaupten, dass Theo Krings, Leiter der Jugendmusikschule, damit neben seinen guten Beziehungen in die globale Spitze der Gitarristen- und der Jazz-Szene ein neuer Coup gelungen ist.

Hat er die acht Spitzenmusiker mit ihrer Deutschland-Premiere doch erst einmal nach Heinsberg geholt. Die Mitglieder von „Ô-Celli“ sind in der frankophonen Szene allesamt bekannte Musiker. Das Ensemble vereint die Solocellisten der Orchester in Brüssel, Lille und Lüttich mit zwei führenden Kammermusikern Belgiens. Gemeinsam frönen sie ihrer Leidenschaft, die faszinierenden Möglichkeiten ihres Instruments auszuloten.

Bei ihrem Auftritt fühle sich das Publikum wie im Konzert eines kompletten Sinfonieorchesters, begeistert sich Krings für das Ensemble und für das Instrument: „Seine vom sonoren Bass bis zum Jubilieren in höchsten Tönen scheinbar grenzenlosen Möglichkeiten ergänzen sich perfekt und erlauben im Ensemble die Entdeckung eines unerhört vielseitigen und farbenreichen Repertoires.“

In Heinsberg ist „Ô-Celli“ mit seinem Programm „KinÔcelli“ zu Gast. Dabei entführen die acht Musiker ihr Publikum in einzigartigen, bisweilen durchaus gewagten Bearbeitungen in die emotionale Welt des Kinos. „Mit Musik etwa von Charlie Chaplin, Nino Rota, Igor Strawinsky oder Richard Strauss geht es auf eine Achterbahn der Gefühle von herzzerreißender Intensität bis hin zum atemberaubenden, virtuosen Feuerwerk“, verspricht Krings.

Auch Ingo Rümke, zuständiger Fachbereichsleiter der VHS, freut sich auf die neue Kooperation mit der Musikschule in diesem Konzert. „Das Programm ist populär. Damit haben wir auch bei den Meisterkonzerten sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt er. Eintrittskarten (13 Euro/6 Euro) sind erhältlich in den Buchhandlungen in Heinsberg und Geilenkirchen, in der Jugendmusikschule, bei der VHS und im Kreishaus.

Das Konzert beschließt ein ganzes Cello-Wochenende am 10. und 11. September, an dem Jorin Jorden, Mitglied von „Ô-Celli“ und renommierter Hochschuldozent in Hannover, für begabte junge Cellisten einen Meisterkurs anbieten. Dieser wird möglich im Rahmen der Fördermaßnahmen des Rotary Clubs unter dem Motto „Amadeus – Mehr (Musik) für die, die mehr wollen“.

Darüber hinaus können Cellisten an diesem Wochenende in zwei Ensembles mitspielen, eines für junge und eines für erwachsene Teilnehmer. Möglich ist die Teilnahme für Musiker aller Leistungsstufen. Weitere Informationen und Anmeldung in der Jugendmusikschule, Telefon 02452/9243703, E-Mail buero@jms-hs.de.

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