Der Schwarzwald in Bildern: Urtümlich, dunkel, geheimnisvoll

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Verfallen, verwittert, verwunschen: Der Fotograf Willi Palm hat im Schwarzwald Orte aufgespürt und im Bild festgehalten, die ein besonderes Geheimnis zu bergen scheinen. Zu sehen sind seine Fotografien ab Sonntag, 5. März, im Wassenberger Bergfried. Foto: Willi Palm

Wassenberg. Dichte Tannenwälder aus alten Baumriesen, lichte Almen und verlassene Burgruinen, Wasserfälle, die durch finstere Schluchten rauschen, eisige Stürme, die über Gipfel fegen: Wenn Willi Palm aus Gerderath den Schwarzwald mit Worten beschreibt, kann man das Wasser fast rauchen, den Wind pfeifen hören.

Noch besser sehen kann man den Schwarzwald allerdings auf den Fotos, die Willi Palm auf seinen zahlreichen Reisen gemacht hat. Zu sehen sind diese Bilder ab Sonntag, 5. März, im Wassenberger Bergfried.

Der Heimatverein Wassenberg und die Stadt Wassenberg laden für 14 Uhr zur Eröffnung der Fotoausstellung „Schwarzwald 1901 – Dunkel, schwarz, geheimnisvoll“ ein. Der Schwarzwald ist für Palm Heimat, Kraftort, Naturschauspiel.

„Im Schwarzwald ist es oft neblig, manchmal nass, kalt und ungemütlich. Ja, regelrecht dunkel, schwarz und geheimnisvoll; eine atemberaubende Landschaft, teils von Menschen genutzt, teils aber auch sich selbst überlassen“, beschreibt er seine Eindrücke. Die Bilder zeigen unter anderem alte verfallene Schwarzwaldhäuser. Selbst im Sonnenlicht sind sie mysteriös und unergründlich und üben eine besondere Faszination aus. Im Inneren der Häuser eröffnen sich Einblicke in das frühere Leben ihrer Bewohner.

„Es sind Kraftorte, an denen man die Ursprünglichkeit in Verbindung mit Mythen und Sagen aus alten Zeiten intensiv spürt“, sagt der Fotograf. Die Ausstellung umfasst die Themen: Menschen, Natur-Landschaft, Wasser, Schwarzwaldhäuser und Energie. Palm will damit neugierig machen auf eine Reise in die Region.

Bei der Ausstellungseröffnung wird der Fotograf anwesend sein. Interessierte können zwischen 14 und 17 Uhr mit ihm ins Gespräch kommen. Die Ausstellung ist bis zum 9. April jeweils sonntags zwischen 14 und 17 Uhr sowie nach Absprache zu sehen.

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