Hückelhoven-Doveren - Der Schuh drückt in der Jugendabteilung

Der Schuh drückt in der Jugendabteilung

Von: sie
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Hückelhoven-Doveren. Mit der Arbeit des Vorstandes in den vergangenen beiden Jahren zeigten sich die Mitglieder von Viktoria Doveren sehr zufrieden. Bei den Wahlen während der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim gab es einstimmige Vertrauensbeweise. Fredi Niehsen bleibt erster Vorsitzender, Markus Grauke erster Geschäftsführer und Joachim Weckauf erster Kassierer.

Jugendleiter Bodo Littfinski hatte sein Amt schon vor längerer Zeit niedergelegt. Gute Nachfolger hatte der Vorstand gefunden. Markus Koch (Jugendleiter) und Guido Ryßen (Stellvertreter) erhielten jetzt auch die „Legitimation“ der Versammlung.

Die Situation bei Viktoria ist stabil, betonte Markus Grauke. „Die erste Mannschaft spielt eine solide Saison in der Kreisliga C 2, die A-Junioren haben sich etabliert, der Schuh drückt aber bei der Jugend.“ Robin Pretzl ist vom FC Wegberg-Beeck zurück und kann in der kommenden Saison bei den Senioren spielen wie auch vier weitere A-Junioren, die dann nach oben rücken.

„Danach kommt aber über lange Jahre keiner mehr“, wies Grauke darauf hin, dass es ungewiss sei, ob man noch einmal eine A-Juniorenmannschaft melden kann. Der Geschäftsführer sieht es als „Aufgabe des gesamten Vereins, sich auf allen Ebenen in der Jugendabteilung stärker zu engagieren“. Es müsse möglich sein, in einem Ort mit 3000 Einwohnern 60 bis 70 Kinder auf den Sportplatz zu bringen. „Man kann nur mit einem halbwegs soliden Unterbau überleben.“

E- und F-Junioren spielen derzeit in Baal, die D-Junioren sind nach der Auflösung der Spielgemeinschaft nach Hückelhoven gegangen. Mit den Baalern werde man sich über eine Zusammenarbeit bei den Bambini unterhalten, sagte Fredi Niehsen. Die erste Mannschaft hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison verbessert. Allerdings ist der anfangs große Kader geschrumpft.

Die Gefahr werde größer, wenn es im nächsten Jahr keine A-Juniorenmannschaft gebe. „Spielerisch sind wir auf einem guten Weg“, sagte Spielführer Eric Banritzer in Vertretung des verhinderten Trainers Gisbert Becker. Man solle Spieler ansprechen, die man kennt oder die früher in Doveren aktiv waren.

Am 13. und 14. Juli sind Altherrenturnier und Dorfmeisterschaft geplant. Für 2014 möchte sich die Viktoria um die Ausrichtung der Senioren-Stadtmeisterschaft bewerben.

Joachim Weckauf stellte heraus, dass die Dorfmeisterschaft wichtig für die Finanzen des Klubs sei. Der Kassierer hatte „gute Nachrichten“ mitgebracht. Fredi Niehsen dankte ihm dafür, dass er die Viktoria aus den finanziellen Schwierigkeiten herausgebracht hat. Weckauf appellierte an die Mitglieder: „Wir brauchen viel mehr aktive Unterstützung, auch durch Übernahme kleiner Aufgaben“.

Der Vorsitzende bedankte sich bei der Frauengruppe um Lotti Straßburg und bei Harald Schott, der sich um die Freizeitgruppe Steilpass kümmert. Bei der Viktoria wird überlegt, wieder eine zweite Mannschaft oder ein Altherrenteam zu bilden, wenn sich eine ausreichende Zahl an Spielern findet.

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