„Der Nussknacker“: Viel Applaus für Ballett-Show

Von: Norbert Koenigs
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In fantasievollen Kostümen tanzten die Schüler des Ballettstudios Schwanensee bei dem Stück „Der Nussknacker“ über die Bühne. Die jüngsten Tänzer waren drei Jahre alt. Foto: koe

Hückelhoven. Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freundinnen und Freunde, sie alle kamen und die drei Aufführungen in der Aula des Gymnasiums waren ausverkauft. Hier erwachte „Der Nussknacker“, toll in Szene gesetzt vom Ballettstudio „Schwanensee“ aus Erkelenz-Schwanenberg.

Eine Aufführung, die so recht in die Weihnachtszeit passte, ein „Highlight“ unter den Ballettkompositionen von Tschaikowski, einem der bedeutendsten Komponisten der Romantik.

Bevor sie die Bühne ihren 270 Ballettschülerinnen und -schülern überließ, dankte Angela Kus, Leiterin der großen Gemeinschaftsproduktion, besonders all ihren Schülerinnen und Schülern, aber auch den Eltern und all jenen, die so tatkräftig geholfen hatten, dass die Aufführung in diesem Umfang möglich war. „Bevor die hochexplosive Stimmung hinter der Bühne eskaliert“, so die anerkannte Pädagogin der „Royal Academy of dance“ und ehemalige Profitänzerin, fasse sie sich bei ihrer Begrüßung lieber kurz.

Seit dem Jahre 2003 unterrichtet sie Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen in ihrem liebevoll gestalteten, lichtdurchfluteten Tanzsaal in Erkelenz-Schwanenberg. Sie wäre allerdings bei dieser anspruchsvollen Aufführung nicht imstande gewesen, die Arbeit alleine zu schultern. Fleißige Helferinnen und Helfer haben Kostüme genäht oder Requisiten gebastelt, erzählte sie.

„Wahnsinnsaufwand“

Das Engagement vieler hat die Aufführung zu einer beispielhaften Gemeinschaftsproduktion werden lassen, auf die das Ballettstudio „Schwanensee“ stolz sein kann. Beteiligte sprachen von einem „Wahnsinnsaufwand“, der betrieben werden musste, damit am Ende tosender Beifall der verdiente Lohn war für die 270 Akteure auf der Bühne.

Apropos Finale, es drängten sich die teilnehmenden Akteure zum Applausfinale derart, dass nur mit Mühe alle auf der Bühne Platz fanden. Die Jüngsten waren gerade einmal drei Jahre alt und sie standen natürlich ganz vorne.

Während Tschaikowski die Musik der Ballettaufführung geschrieben hatte, war es E.T.A. Hoffmann, der die Geschichte vom „Nussknacker und Mausekönig“ geschrieben hat.

Der Nussknacker ist ein Weihnachtsgeschenk, das Clara am Heiligabend von ihrem Patenonkel, Herrn Drosselmeyer, erhält. Im Spiel mit ihrem Bruder Fritz wird der Nussknacker beschädigt. Herr Drosselmeyer sorgt jedoch dafür, dass er repariert wird. Danach legt Clara sich hin und schläft ein.

In ihren Träumen aber erwacht die Weihnachtsdekoration im festlich geschmückten Wohnzimmer, der Nussknacker wird von einer kriegerischen Mäuseschar unter der Leitung der furchterregenden Mäusekönigin bedroht. Mit seinen Spielzeugsoldaten und Claras Hilfe gelingt es, die grimmige Mäusekönigin zu besiegen und den Nussknacker zu erlösen. Er wird zu einem wunderschönen Prinzen und reist mit Clara in das Reich der Süßigkeiten.

Zauberhafte Zuckerfeen

Über den Tannenwald und durch den Schnee geht es zum Schloss „Zuckerburg“, wo die Zuckerfee für ihre Gäste ein großes Fest veranstaltet.

Der Schneeflocken- und der Blumenwalzer, der Tanz der Rohrflöten oder der Tanz der Zuckerfee boten ebenso wie der klassische „Pas-de-deux“ und die vielen anderen Tänze ein besonderes Balletterlebnis.

Auf der Bühne der Hückelhovener Aula tummelten sich Hasen, Igel und Eichhörnchen, Kinder, Puppen, Kugeln und Glocken, Mäuse, Soldaten, Engel, Schneeflocken, Zuckerfeen, Smarties, Bonbons oder Zuckerwatte. Es gab Tänze verschiedenster Art und in den unterschiedlichsten Kostümen. Es war schlichtweg ein Augenschmaus, den „Nussknacker“ zu erleben.

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