Der närrische Bazillus macht sich breit

Von: koe
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Ein karnevalistischer Höhepunkt: Die Hilfarther Gardemädchen hatten ihren großen Auftritt bei den Kappensitzungen der Trötemänn. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. Lautstark zogen sie ein in den voll besetzten Saal Sodekamp/Dohmen, die Trötemänn, der Elferrat und die Gardemädchen der Gesellschaft. Drei Sitzungen zeugen auch in diesem Jahr wieder davon, dass man in Hilfarth so richtig Karneval feiern kann. Bei den Kappensitzungen stimmte einfach alles, und der närrische Bazillus machte sich schnell im Saale breit.

Manfred Holten führte als Sitzungspräsident gekonnt Regie, und die einheimischen Kräfte überzeugten. Mit dem Gardetanz der Funkengarde begann das närrische Treiben. Danach luden Arndt Holten und Oliver Lengersdorf zum Schunkeln ein, ehe sich Alina Rolfs als „Eisbrecherin“ in der Bütt bewährte.

Als junges Mädchen erzählte sie über ihre Probleme, als „heranwachsendes Mädchen in Hilfarth eine Büttenrede zu verfassen“. Die Komik lag in der Feststellung, dass sie das eigentlich gar nicht hätte erzählen dürfen.

Kein Mangel an Tanznachwuchs

Die Garde II trat dann den Beweis dafür an, dass man sich in Hilfarth nicht über einen Mangel an tänzerischem Nachwuchs zu beklagen braucht. „Zuerst die Arbeit – und dann das Vergnügen“, hieß das Motto der gelungenen Darbietung. Als echt „Helfether Mädchen“ ging dann Rebecca Königs in die Bütt. Ihre Reimrede beschäftigte sich mit den Neuen Medien wie Facebook und anderen.

Livegesang mit aktuellen Themen aus der Stadt Hückelhoven und insbesondere aus Hilfarth brachten Arndt und Klaus Holten als „Jonges von de Hegge“ zu Gehör. Das war schon profihaft und unterstrich, warum die beiden Entertainer in ganz Hückelhoven mit ihren Auftritten glänzen.

Natürlich durften auf der Kappensitzung der Trötemänn der Bombenfund und das Korbmacherdenkmal nicht fehlen. Zu bekannten Musicalmelodien tanzte danach das heimische Herrenballett, besser bekannt unter dem Namen „Charly Boys“. Melodien aus Rocky, Dirty Dancing und der Rocky Horror Picture Show wurden eindrucksvoll in Szene gesetzt. Hier hatte die Trainerin Petra Knur ganze Arbeit geleistet.

Ereignisreiches Leben

Lustige Dinge aus seinem ereignisreichen Leben wusste danach Oliver Lengersdorf als „ene Schönne“ zu berichten. Die Musikgruppe De Klöpper brachte ein gelungenes „Brings Medley“. Gitarre und Gesang hatte Klaus Holten übernommen, am Keyboard überzeugte Johannes Fell, am Schlagzeug Andreas Haderup und am Bass Martina Holten.

Der Showtanz der Funkengarde I mit dem Thema „Wild West“ unter der Leitung von Silke Sodekamp war einfach ein herrlicher Anblick. „Ronny, der Musiker“ alias Rolf Eßer ist in Hilfarth und darüber hinaus ein Inbegriff rheinischen Humors. Das unterstrich er auch auf den diesjährigen Kappensitzungen seines Heimatortes.

Die Tanzgruppe Dream Team interpretierte Melodien von Udo Jürgens und fand viel Anklang. Hier hatten Kerstin Liesen und Ela Staaks die Regie übernommen. Mit einer „Mega Dance Party“ endete das Programm der diesjährigen Kappensitzungen.

Die „Akro Bengels“ wirbelten über die Bühne und sorgten für ein weiteres Highlight. Die „Vier von der Eierquell“ alias Arndt und Klaus Holten, Rolf Eßer, Oliver Lengersdorf und Volker Minkenberg brachte nochmals Hilfarther Karnevalsgrößen auf die Bühne, bevor alle Aktiven beim Ausmarsch mit tosendem Beifall bedacht wurden.

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