Der Frühling kommt: gemeinsamer Start in die Fahrradsaison

Von: Helmut Wichlatz
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Alles ist organisiert, jetzt muss am 24. April nur noch das Wetter stimmen, das hoffen die Organisatoren des achten Fahrradfrühlings mit Bürgermeister Peter Jansen (l.). Dann wird nicht nur das goldige Rad versteigert, sondern es wartet ein buntes Programm auf Fahrradfreunde. Foto: hewi

Erkelenz. Am 24. April läutet der achte Erkelenzer Fahrradfrühling die diesjährige Radsaison ein. Die Organisatoren laden wieder zu einem bunten Programm in der Stadt und vier geführten Fahrradtouren zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung ein.

 Ein abwechslungsreiches Programm auf dem Markt, eine Ausstellung im Alten Rathaus und der erste verkaufsoffene Sonntag des Jahres sollen Lust machen auf Erkelenz.

Dabei können die Besucher ruhig mit dem Rad kommen, betonte Nicole Stoffels bei der Vorstellung des Programms im Rathaus. Sie koordiniert in Erkelenz das Stadtmarketing und begleitet den Fahrradfrühling gemeinsam mit dem Gewerbering und anderen Rad-Aktiven seit den Anfängen. „Das Stadtmarketing gibt den Rahmen vor“, betonte Bürgermeister Peter Jansen. „Gefüllt wird er mit Veranstaltungen von Bürgern für Bürger.“ Und das werden immer mehr. Noch nie zuvor sei der Fahrradfrühling in Erkelenz so vielseitig und umfangreich gewesen, betonte er.

Dreh- und Angelpunkt werden die vier geführten Radtouren sein, zu denen der Radsportclub und der Heimatverein einladen. Einige Touren sind familientauglich, andere setzen schon eine gewisse Kondition voraus. Zum Beispiel die rund 40 Kilometer lange Tour zum Tagebaurand, zu der Erika und Heinz Dickert einladen. Familientauglich sind die Tour zum Ultraleichtflughafen bei Kückhoven (rund 15 Kilometer) und die Schloss- und Klosterroute.

Dagmar Husemann und Gerd Helfer vom Radsportclub betreuen die Tour zum Flugplatz, die natürlich auch eine Führung über das Gelände und in die Flugzeughallen beinhaltet. Nach Tüschenbroich und Hohenbusch geht es unter der Leitung von Josef Phlipsen. Die Tour schlägt mit 24 Kilometer zu Buche.

Auf Hohenbusch erwarten Heinz Küppers und seine Mitstreiter vom Förderverein die Radwanderer, um ihnen bei einer persönlichen Führung das ehemalige Kloster und seine Geschichte näherzubringen. Die vierte Tour steht ganz im Zeichen der blauen Blumen in der Doverener Heide und führt auch an der Rur entlang. Ein Highlight der rund 26 Kilometer langen Tour wird eine Besichtigung des Ruricher Schlossparks sein, zu der der Heimatforscher und Journalist Willi Spichartz einlädt.

Bevor aber kräftig in die Pedale getreten wird, sollte man seinen Drahtesel segnen lassen. Dies geschieht auf dem Marktplatz nach der Zehnuhrmesse in St. Lambertus und im Rahmen der Eröffnung. Rund um das Alte Rathaus erwartet die Heimkehrer von den Touren ein buntes Programm mit einem Schnäppchenmarkt rund ums Fahrrad, der wieder vom Zweiradcenter Schmidt und der Lövenicher Fahrradschmiede Derouaux ausgerichtet wird.

Ein weiterer Fokus der Händler liegt auch in diesem Jahr wieder auf den E-Bikes und Freizeitfahrrädern. Gemeinsam präsentieren sie auch Jan Clemens und seine waghalsige Trial-Show. Der 34-jährige Braunschweiger hat es mit seinen Zweiradkünsten schon bis zur Europameisterschaft im Trial geschafft und wird gegen 15 Uhr und 17.30 Uhr sein Können unter Beweis stellen. Zuvor um 14 Uhr wird wieder zur Versteigerung von Fundfahrrädern eingeladen, bei der man manches Schnäppchen machen kann. Um 16 Uhr ist die Verlosung des Fahrrades für die Teilnehmer am „Fahrrad-Fehlerfuchs“-Gewinnspiel. Ein Puppentheater (13 und 17 Uhr), Ballett und eine Präsentation der Einradsportgruppe des TV Büch runden das Bühnenprogramm ab.

Das Jugendamt ist mit seinem Spielmobil und Kinderschminken ebenfalls dabei. Von 11 bis 18 Uhr lädt der Kunsttreff Erkelenz zur Ausstellung ins Alte Rathaus ein. In den Rathausarkaden können die Besucher gemeinsam mit Leiterin Elke Bürger selbst den Pinsel schwingen. Das eigens für den diesjährigen Fahrradfrühling gestaltete Kunst-Fahrrad wird zugunsten des Flüchtlingshilfsvereins Willkommen in Erkelenz versteigert. Der Verein ist mit seiner Fahrradwerkstatt dabei und möbelt bei Bedarf die Räder für den Verkauf an ihrem Stand auf, der von 11 bis 17.30 Uhr geöffnet ist.

Das Programm steht also. Bei der Zuständigkeit für das Wetter konnten sich die Organisatoren nicht einigen. Bislang steht es vier zu drei für „Regenwetter“, weshalb für dieses Jahr mit Sonne zu rechnen sei, lautete die einhellige Prognose.

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