Selfkant-Hillensberg - Dekanatsschützenfest: Tradition mit viel Elan belebt

Dekanatsschützenfest: Tradition mit viel Elan belebt

Von: agsb
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Große Verdienste gewürdigt: Zahlreiche Schützen wurden für langjährige Treue und herausragendes Engagement ausgezeichnet. Foto: agsb
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Partystimmung mit Anna Maria Zimmermann (l.), die auch das Königspaar auf die Bühne geholt hatte. Foto: agsb

Selfkant-Hillensberg. „Ich wünsche uns allen eine ruhige Nacht“, betonte Präsident Robert Jütten in seiner Festrede beim Heimatabend des Dekanatsschützenfestes angesichts der vielen Unwetter im Lande. Spätestens am Sonntagnachmittag atmete er aber erleichtert durch, Petrus hatte zum Festzug Sonnenstrahlen geschickt.

Der Heimatabend im Festzelt auf dem Sportplatz war ebenso festlich wie kurzweilig. Jütten begrüßte auch viele ehemalige Hillensberger Einwohner, sogar aus der Schweiz war eine Ex-Hillensbergerin angereist. Mit fast 96 Jahren wurde Barbara Schmitz besonders begrüßt, auch sie reiste ins Heimatdorf an. Für den musikalischen Rahmen sorgten das Trommler- und Pfeiferkorps Hillensberg sowie der Musikverein Süsterseel.

In seiner Festrede blickte Schirmherr Paul Beckers auf das Schützenfest 1964 zurück, als er zusammen mit Will Schürgers den Karren der dicken Trumm des Musikvereins gezogen hatte, und blickte lachend zum fast 85-jährigen Mathias Dahlmanns – er ist das älteste Mitglied der Schützenbruderschaft –, der diese dicke Trumm geschlagen hatte. „Hillensberg, das mehr als ein nur ein Dorf, das ist ein Lebensgefühl. Die St.-Michael-Schützenbruderschaft ist für mich ein Stück Heimat“, sagte der Schirmherr.

Pfarrer Ralf Schlösser sprach von viel Begeisterung, Geduld und einem langen Atem der Schützenbruderschaften, um diese Tradition stets neu zu beleben und die Mitmenschen für die Schützensache mit ihren Idealen Glaube, Sitte und Heimat zu gewinnen.

Bürgermeister Herbert Corsten sah das Bergdorf mächtig herausgeputzt. Er lobte das Vereinswesen, das Herzstück der Gemeinde sei.

Dekanatsbundesmeister Ludwig Kaprot überbrachte die Grüße des Dekanatsverbands und Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

Marita Jütten-Dahlmanns erhielt für ihre Verdienste im Schützenwesen die Frauenplakette in Silber. Das Silberne Verdienstkreuz (SVK) wurde an Rene Guit, Helmut Jütten, Frank Kok, Ralf Peters, Herbert Offermanns, Cornelius van Bemmel und Peter-Josef Wolters verliehen. Mit dem Hohen Bruderschaftsorden wurden Christoph Kaumanns, Han Wouters und Martin Drack ausgezeichnet.

Besondere Ehrungen wurden Heinz Adams, Heinrich Cremers (General der Schützenfestes), Heinz Dahlmanns, Paul Jütten (Adjutant des Generals), Josef Peters und Fritz Schürgers zuteil. Für ihre Verdienste wurde alle mit der Fürst-Salm-Reifferscheid-Gedenkmedaille ausgezeichnet. Mit dem St.-Sebastianus-Ehrenkreuz wurden Josef Wellens, Jan Cuypers und Robert Jütten ausgezeichnet. Höhepunkt war die Würdigung des ehemaligen Präsidenten Ludwig Swoboda, der in diesem feierlichen Rahmen zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde.

Die Herzen erobert

Zum Abschluss des offiziellen Programms folgte der Große Zapfenstreich“ unter Mitwirkung der Hillensberger Schützen, der Freiwilligen Feuerwehr, des Trommler- und Pfeiferkorps sowie des Musikvereins Süsterseel. Anschließend spielte die Böhmerwaldkapelle Sjenne im Festzelt auf.

Am Samstag gab es eine sehr stimmungsvolle Schlagernacht mit Anna Maria Zimmermann. Die Schlagersängerin brachte das Zelt zum beben. Vor der Bühne feierten viele Partygäste begeistert mit. Wobei die Schlagersängerin im Handumdrehen die Herzen aller Besucher eroberte. Leider hatte Anna Maria Zimmermann am Abend einen weiteren Termin am Niederrhein – und stand so unter Zeitdruck. Die Fans waren jedenfalls von ihrem Auftritt begeistert – es herrschte großartige Stimmung auf dem Hillensberger Berg.

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