Deborah Ochs ist neue Streetworkerin

Von: Anna Petra Thomas
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Im Jugendheim „Ulli Elch“ stellten Peter Maaßen, Vorsitzender des Vereins „Jugend in Oberbruch“ (rechts), sein Stellvertreter Johannes Eschweiler (links) und Schulsozialarbeiterin Silke Esser (2.v.r) Deborah Ochs vor, die sich künftig für die Jugendlichen in Oberbruch und Umgebung engagieren wird. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Eine hauptamtliche Stelle zu schaffen für mobile, aufsuchende Jugendarbeit in Oberbruch und in den Nachbarorten Dremmen, Grebben, Hülhoven, Eschweiler und Porselen: Das war das Ziel des jungen Vereins „Jugend in Oberbruch“, der aus der Stadtteilkonferenz Jugend entstanden ist.

Dank einer großen Spende der RMV-Stiftung von Eduard Müllenbruch und der Unterstützung der katholischen Kirche kann Deborah Ochs (22) diese Aufgabe jetzt übernehmen. Die junge Sozialpädagogin hat in ihrem gerade abgeschlossenen Studium der sozialen Arbeit den Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendhilfe sowie auf die Straffälligen-Hilfe gelegt. In ihrer Bachelor-Arbeit hat sie zudem die Problematik von schwer erreichbaren Jugendlichen und ihrem Schulbesuch fokussiert.

40 Prozent der Kosten für ihre auf zwei Jahre befristete Stelle trägt die Stiftung, die übrigen 60 Prozent bringen die katholische Kirche und die Stadt Heinsberg auf. Angestellt ist Deborah Ochs beim Kirchengemeindeverband Heinsberg-Oberbruch. In einem ersten Schritt hat die Sozialpädagogin zusammen mit Schulsozialarbeiterin Silke Esser die Schulen in Oberbruch besucht. Zudem habe sie bereits festgestellt, dass sich die Jugendlichen in der Oberbrucher Region eine ganze Reihe von informellen Orten hätten, an denen sie sich treffen würden, erklärte sie bei ihrer Vorstellung im Jugendheim „Ulli Elch“.

„Ich möchte mit den Jugendlichen vor Ort in Kontakt kommen und mit ihnen ihre Bedarfe ermitteln, so dass sie nicht nur abhängen“, sagt sie. Um eine „flexible Orientierung auf die Bedarfe hin, die vorhanden sind“, geht es ihr bei ihrer Arbeit. Darüber hinaus möchte sie natürlich zusammen mit der Schulsozialarbeiterin auch die Aktivitäten begleiten, die in den Schulen bereits bestehen wie etwa die Berufsvorbereitung mit der Hauptschule. Für Freitag, 18. Oktober, lädt Deborah Ochs alle Jugendlichen ab 16 Uhr ins Oberbrucher Jugendheim „Ulli Elch“ ein, wo sie auch ihr Büro hat. Ein Kicker-Turnier, Airhockey, Tischtennis und eine Graffiti-Aktion stehen dann auf dem Programm. Übrigens: Ulli Elch ist auch über Facebook erreichbar.

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