Das Zentrum bekommt ein neues Gesicht

Von: kalauz
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Das Gelände zwischen Parkhofstraße und Jülicher Straße mit der alten Hertie-Immobilie wird derzeit für den Neubau eines Wohnparks mit 80 bis 100 Wohnungen präpariert. Foto: kalauz

Hückelhoven. „Vorsicht Abbruch! – Lebensgefahr!“ steht schwarz auf gelb auf dem Bauzaun vor dem Gebäude des ehemaligen Hertie-Kaufhauses an der Parkhofstraße. Wieder wird also ein Stückchen Hückelhoven aus der Kohlezeit dem Erdboden gleichgemacht – und ein weiterer Mosaikstein zum neuen Erscheinungsbild der Stadt in der Nach-Kohle-Ära hinzugefügt.

Teil des neuen Stadtbildes

Nachdem das weiträumige Gelände, welches von der Parkhofstraße bis hinüber an die Jülicher Straße reicht, lange Zeit samt der Kaufhaus-Immobilie leer stand, ist man bei den Verantwortlichen der Stadt jetzt heilfroh, dass sich ein Käufer dafür gefunden hat, um das Gelände einer neuen Nutzung zuzuführen.

„Geplant ist dort ein Wohnpark mit 80 bis 100 Wohnungen“, erklärt Dr. Achim Ortmanns. Der Technische Beigeordnete der Stadt ist „sehr angetan“ von den Plänen, die die Investorengruppe um Dahlke Immobilien für die Neugestaltung des Geländes vor wenigen Wochen im Rathaus präsentiert hat.

„Hochwertiger Wohnraum“

Die vorläufigen Entwürfe für das geplante Projekt stammen von dem in Erkelenz ansässigen Architekturbüro Storms. „Das soll hochwertiger Wohnraum im Zentrum der Stadt werden“, sagt Ortmanns. „Sehr schön“, kommentierte der Beigeordnete das, was er da auf dem Papier gesehen hat. Mehr Wohnraum in der Innenstadt zu schaffen ist im Übrigen auch der mehrheitlich erklärte Wunsch der Politiker im Stadtrat.

Um das Projekt realisieren zu können, müssen freilich noch einige planungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt werden. „Der uralte Bebauungsplan sieht dort ein Kerngebiet mit erdgeschossiger Einzelhandelsnutzung vor“, sagt der Beigeordnete. Der Bebauungsplan muss also geändert werden. „Bei ambitioniertem Vorgehen dauert das sechs bis neun Monate“, schätzt Ortmanns.

Baubeginn frühestens 2016

Mit dem Baubeginn für das neue Wohnprojekt rechnet er „wenn alles gut läuft“ im Frühjahr des kommenden Jahres. Es sei durchaus denkbar, so Ortmanns, dass zur Jülicher Straße hin auch weiterhin eine erdgeschossige Einzelhandelsnutzung eingeplant werde. Das werde man frühestens dann sehen, wenn man die endgültigen Pläne der Investorengruppe für die künftige Bebauung vorliegen habe. Aber es wird ohnehin noch einige Zeit ins Land gehen, bis die Bagger abgezogen werden können und das Gelände für die Neubebauung präpariert worden ist. So lange sollte man also auf der Hut sein und die Warnschilder beachten: „Vorsicht Abbruch! – Lebensgefahr!“

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