Das Spiel auf zwei Pianos im Wechsel

Von: anna
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Auf zwei Flügeln aus zwei Jahrhunderten spielt Philipp Kronbichler in Heinsberg Werke von Johannes Brahms. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Mit einem musikalischen Leckerbissen, bei dem ein Pianist im Wechsel auf zwei Flügeln spielt, wartet das Heinsberger Rondell am Dienstag, 3. Oktober, ab 17 Uhr auf.

Beim dritten Konzert der in diesem Jahr von der Jugendmusikschule Heinsberg gemeinsam mit „con brio“ Hückelhoven und der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg ins Leben gerufenen Reihe „Klavier entlang der Rur“ spielt der österreichische Pianist Philipp Kronbichler. Er präsentiert seinen Zuhörern die drei großen Variationswerke Op. 9, 21/1 und 24 von Johannes Brahms. Er spielt im Wechsel auf einem Instrument von Johann Baptist Streicher aus dem Jahr 1861, wie es Brahms selber genutzt hat, und dem mehr als hundert Jahre jüngeren Steinway-Flügel D 274 der Jugendmusikschule. Philipp Kronbichler, geboren 1980, studierte an den Musikhochschulen in Salzburg, Wien und Köln. Einen wichtigen Schub bekam seine Karriere durch den Gewinn des Max-Reger-Wettbewerbs in 2005.

Er spielt mit bekannten Orchestern wie dem Wiener Kammerorchester, dem ORF-Symphonieorchester und dem Bruckner-Orchester Linz. Seit 2008 hat er einen Lehrauftrag an der Kölner Musikhochschule. In einem von der Kunststiftung NRW geförderten Projekt arbeitet Kronbichler aktuell an einer Gesamteinspielung aller Klavierwerke von Johannes Brahms auf dem historischen Instrument von Johann Baptist Streicher, das zur Sammlung Dohr des Klaviermuseums Haus Eller gehört.

Die erste CD liegt bereits vor, die weiteren Aufnahmen fanden im Sommer in Heinsberg statt, woraus sich unter anderem die Möglichkeit zu diesem außergewöhnlichen Aufeinandertreffen ergibt. Eintrittskarten sind erhältlich in der Buchhandlung Gollenstede, bei einigen anderen Vorverkaufsstellen.

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