Das „Schöttehuus“ strahlt wieder in neuem Glanz

Von: Heinz Eschweiler
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Ortsvorsteher Martin Busch wurde für sein Organisationstalent gewürdigt. Er zeigte auch beim Trommler- und Pfeiferkorps St. Martini Einsatz.
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Gemeinsam saniert: das „Schöttehuus“ in Isenbruch. Foto: Heinz Eschweiler

Selfkant. Eigentlich sollten nur kleinere Sanierungsmaßnahmen am „Schöttehuus“ in Isenbruch durchgeführt werden, doch es wurde fast ein Neubau. Mit einem kleinen Festakt wurde die Fertigstellung nun in Isenbruch bei einem Tag der offenen Tür gefeiert.

Nicht nur die Ortsbewohner schauten vorbei, auch aus den Nachbarorten kamen Bürger herbei. Hans Meures, Vorsitzender der St.-Martini-Schützenbruderschaft, eröffnete den Festakt.

Das Trommler- und Pfeiferkorps begrüßte die Gäste musikalisch und sorgte am Tage für den guten Ton. Diakon Hans-Günter Kleist segnete das „Schöttehuus“ ein. Es sei ein Zuhause für Jung und Alt, sagte er.

Bürgermeister Herbert Corsten schaute auf die Geschichte und zur Grundsteinlegung durch den einstigen Löschgruppenführer der damaligen Löscheinheit Isenbruch, Josef Loomans, Anfang der 1970er Jahre. „Dieser wäre sicherlich stolz darauf, wenn er sehen würde, was aus diesem einstigen kleinen Feuerwehrhaus mit Platz für ein Fahrzeug mit Unterstützung ehrenamtlichen Engagements entstanden ist“, würdigte Corsten die Initiative der Bürger.

Der Bürgermeister blickte auf den am 15. September 2015 abgegebenen Antrag auf energetische Erneuerung im Namen der Ortsvereine mit Schützen, Trommlercorps, Jagdgenossenschaft, Frauengemeinschaft und Interessengemeinschaft Isenbrucher Karneval. „Die Verwaltung hat den Antrag geprüft, und wir sahen große Fördermöglichkeiten für eine energetische Erneuerung – mit bis zu 90 Prozent. Auch der Rat stimmte geschlossen dem Vorhaben zu“, so Corsten.

Der Bürgermeister und auch Schützenvorsitzender Hans Meures hoben das Organisationstalent der Ortsvorstehers Martin Busch hervor, der alle Fäden in der Hand gehalten hatte und den ganzen Ort für dieses Projekt begeistern konnte. „Man sah gleich, dass die Vereinswelt und insgesamt das ehrenamtliche Engagement der Bürger hervorragend sind“, so der Bürgermeister angesichts von rund 5000 Stunden geleisteter ehrenamtlicher Arbeit. Das sanierte Gebäude sei ein Schmuckstück.

Viel Arbeit war zu erledigen: Eigentlich war nur eine energetische Sanierung geplant, doch es wurde im Grunde ein Neubau. Ob Planung, Abbruch-, Rohbau-, Dach-, Elektro-, Sanitär-, Anstreich-, Dach- oder Pflasterarbeiten – die Dorfgemeinschaft stand zusammen und packte gemeinsam an. Auch der Vorplatz wurde neu gestaltet.

„Wir haben es geschafft. Unser ,Schöttehuus‘ sowie das Umfeld strahlt wieder im vollen Glanz. Es ist keine Selbstverständlichkeit, hier über zehn Monate hinaus Woche für Woche und teilweise auch Tag für Tag für das Allgemeinwohl tätig zu sein. Daher gilt mein persönlicher Dank allen, die mitgeholfen haben, dieses ,Schöttehuus‘ fast neu zu bauen“, so Ortsvorsteher Martin Busch.

Ein ganz besonderer und Applaus brandete auf, als die Frauen genannt wurden, die stetig für Verpflegung gesorgt und wöchentlich Reinigungsarbeiten erledigt hatten. Der Ortsvorsteher dankte ferner dem Rat der Gemeinde Selfkant sowie beteiligten Firmen, Lieferanten, Handwerkern und Sponsoren.

Der Andrang am Tage war groß, und alle waren sich einig, dass man hier etwas Einzigartiges geschaffen hatte.

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