Das neue Gebäude der Feuerwehr bereichert den Ort

Von: hewi
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Freude bei Guido Corsten (l) über das neue Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Bernd Jansen und Architekt Jörg Brudermanns übergaben den Schlüssel an Hückelhovens Wehrleiter Norbert Houben (2.v.l.) Im Bild rechts Mariette Haupts. Foto: Sommer

Hückelhoven-Doveren. Das neue Gerätehaus der Feuerwehr und Gemeinschaftshaus an der Provinzialstraße wurde am Samstag offiziell eingeweiht und der Bevölkerung übergeben. Seine karnevalistischen Weihen hatte es aber schon im Februar bekommen. Bürgermeister Bernd Jansen sprach von einem Traum und einem Raum, der „wahr wird“.

Die symbolischen Schlüssel für den modernen Bau wurden Brandmeister Guido Corsten und Marietta Haupts stellvertretend für die Doverener Feuerwehr und die Doverener Vereine überreicht.

In seiner Ansprache bezeichnete der Bürgermeister das Gebäude als Bereicherung für das Dorfleben und Stärkung des Gemeinschaftslebens.

Rund ein Jahr wurde an dem 1,68 Millionen Euro teuren Gebäude gebaut. Die Feuerwehr investierte neben vielen Arbeitsstunden auch rund 30 000 Euro für den Oldtimer-Stellplatz. Der Löschgruppe Doveren stehen nun rund 315 Quadratmeter des 435 Quadratmeter großen Gebäudes zu.

Das alte Feuerwehrgerätehaus am Mölleberg „hätte es sicher noch getan“, erklärte Jansen. Doch die Entscheidung des Rates für den Neubau sei eine Investition in den Ort und damit in die Lebensqualität der Bürger. Innerhalb kurzer Zeit sei etwas entstanden, das sich „bereits jetzt sehen lassen“ könne. Sein Dank galt neben den vielen Helfern und Sponsoren auch der Architekturgalerie Greven, die durch Jörg Brudermanns vertreten war.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Axer erinnerte sich, dass es Mitte Januar „noch ziemlich wüst“ ausgesehen habe, was man sich angesichts des neuen Glanzes kaum noch vorstellen könne. Trotzdem sei schon drei Wochen später ausgiebig Karneval gefeiert worden.

Marietta Haupts bedankte sich im Namen der Vereine bei den Verantwortlichen für diese „gute Stube des Ortes“.

Pastorin Irene Schlawin und der Diakon und Feuerwehrseelsorger Heinz Brand segneten das Gebäude und gaben ihrem Wunsch Ausdruck, dass die Feuerwehr möglichst selten von dort aus ausrücken müsse.

Mitten in die Feier hinein platzte jedoch gleich ein Alarm, der einige der anwesenden Feuerwehrleute und allen voran Stadtbrandmeister Norbert Houben zum Aufbruch nach Ratheim drängte, um bei den Löscharbeiten eines Wohnungsbrandes zu helfen.

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